+
Geehrt, befördert und in den aktiven Dienst übernommen: Manuela Helmreich (zehn Jahre), Tobias Würfl (Übernahme aktiver Dienst), Michael Zitzelsberger (Ü. a. D.), Jessica Busch (Ü .a .D.), Paul Eigenbrod (Ü. a .D.), Dominik Busch (Wissenstest bestanden), Tanja Würfl (Ü. a. D.), Neuaufnahme Uwe Ausfelder, Sabrina Felsl (Ü. a. D.), Johannes Schüller (Beförderung zum Löschmeister) und Bürgermeisterin Susanne Hoyer. 

Freiwillige Feuerwehr Langenbach

Selbst von einem „Rodeo“ mit Jungbullen nicht überfordert - die Feuerwehr Langenbach

Auf die Feuerwehr in Langenbach ist Verlass. Ob es Brände oder technische Hilfeleistungen sind, die Truppe von Kommandant Walter Schmidt ist stets zur Stelle. Knapp 5260 Stunden schlugen 2018 insgesamt zu Buche.

Langenbach– Selbst von einem entlaufenen Jungbullen ließen sich die Feuerwehrler nicht ins Bockshorn jagen. Wie Schmidt in seinem Rechenschaftsbericht darlegte, war die „Großtierrettung“ im März vergangenen Jahres nur von kurzer Dauer. Der Jungbulle, der die Gegend um die Inkofer Straße unsicher gemacht hatte und in einem Garten rumtobte, war folglich schnell von den Einsatzkräften eingekreist. Die Gefahr war gebannt und der Besitzer konnte den Bullen schließlich abholen – mittels eines bereitgestellten Viehanhängers. Beim Verladen hatte einer der Feuerwehrler noch einen Rempler bekommen, passiert sei aber weiter nichts, stellte der Kommandant zufrieden fest. Das galt glücklicherweise auch für 16 Brandeinsätze. Schmidt verwies etwa auf einen Böschungsbrand oder auf einen wegen eines technischen Defekts plötzlich in Flammen stehenden Mähdrescher. In beiden Fällen konnte laut Kommandant Schlimmeres verhindert werden.

Lebensgefahr hatte indes bei einem Wohnhausbrand in Gaden bestanden. Die Feuerwehr war mit zwei Löschfahrzeugen angerückt. Der Brand war vermutlich durch ein defektes Elektrogerät entstanden, wie Schmidt erklärte. Eine Person konnte erfolgreich reanimiert und das Wohnhaus nach dem Brand entsprechenden belüftet werden, sagte Schmidt zu dem Vorfall, bei dem man mit dem Roten Kreuz kooperiert hatte.

Als Erfolg wertete Schmidt auch die Großübung bei einem Sägewerk in Windham, bei der die Feuerwehren aus der Umgebung einen Brand und einen schweren Verkehrsunfall simuliert hatten. Der Ablauf sei von einer Drohne gefilmt und das Vorgehen hinterher entsprechend aufgearbeitet worden, erklärte Schmidt.

Durchweg positiv fiel auch das Urteil des Feuerwehr-Vereinsvorsitzenden Thomas Glier aus. „Wir haben viel erreicht“, sagte und fügte an, dass einige der sechszehn Mitglieder der Jugendfeuerwehr in den aktiven Dienst übernommen werden konnten. Laut Glier hat es „recht viel Spaß gemacht in den drei Jahren“ seiner Amtszeit. Unter diesen Umständen war es für ihn auch keine Frage, erneut zu kandidieren. Die Versammlung bestätigte ihn zusammen mit Stellvertreter Johannes Schüller, Schriftführerin Birgit Iraschko und Kassier Christian Karl auch prompt im Amt.

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Chaos in Eching: 63-Jähriger walzt mit seinem BMW eine Ampel und Werbetafeln nieder
Eine rund 100 Meter lange Schneise der Verwüstung hinterließ am Wochenende in Eching ein 63-jähriger Ungar mit Wohnsitz im Landkreis Freising. Die Schadenssumme, die …
Chaos in Eching: 63-Jähriger walzt mit seinem BMW eine Ampel und Werbetafeln nieder
“Zeit, dass sich was ändert“: Naturschützer üben vehemente Kritik an Freisinger Nordost-Umfahrung
4,2 Kilometer lang wird sie das tertiäre Hügelland im Osten von Freising durchschneiden: die B 301-Nordostumfahrung. Vor Ort übten die Naturschützer vehemente Kritik - …
“Zeit, dass sich was ändert“: Naturschützer üben vehemente Kritik an Freisinger Nordost-Umfahrung
Kreisbauerntag in Moosburg: Kritik am „Generalverdacht“ gegen Landwirte
Beim Kreisbauerntag in Moosburg wurden Politiker und Verbraucher kritisiert - und die Landwirtschaft hochgelobt. Einen Appell an die Branche gab es auch.
Kreisbauerntag in Moosburg: Kritik am „Generalverdacht“ gegen Landwirte
Palzinger spendete schon 150 Mal Blut: „Mach’ das so lang, bis ich nicht mehr darf“
75 Liter Blut hat Johann Steininger (66) aus Palzing schon gespendet, also 75 volle Maßkrüge. Das ist außergewöhnlich – und wurde jetzt entsprechend belohnt.
Palzinger spendete schon 150 Mal Blut: „Mach’ das so lang, bis ich nicht mehr darf“

Kommentare