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„Heute ist ein echter Feiertag“: Sportheim des SV Langenbach endlich eingeweiht

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Von: Andrea Hermann

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„Damit der Sportgeist gut weiterwehen kann“, überreichte Bürgermeisterin Susanne Hoyer den SVL-Verantwortlichen um Christian Huber (hinten, 3. v. r.) eine Fahne, die Diakon Christoph Gasteiger ebenso segnete wie das Sportheim, das am alten Standort neu gebaut worden war.
„Damit der Sportgeist gut weiterwehen kann“, überreichte Bürgermeisterin Susanne Hoyer den SVL-Verantwortlichen um Christian Huber (hinten, 3. v. r.) eine Fahne, die Diakon Christoph Gasteiger ebenso segnete wie das Sportheim, das am alten Standort neu gebaut worden war. © Hermann

Aller guten Dinge sind bekanntlich drei. Und so wurde am Sonntag mit zwei Jahren Corona-bedingter Verspätung und im dritten Anlauf das Sportheim des SV Langenbach eingeweiht.

Langenbach – „Heute ist ein echter Feiertag“, sagte Bürgermeisterin Susanne Hoyer, als sie am Sonntagmittag zusammen mit SVL-Vorsitzendem Christian Huber das neue Sportheim offiziell seiner Bestimmung übergab. Eigentlich hätte das Sportheim, das laut Huber das „bisher größte Bauvorhaben in der Vereinsgeschichte ist“, bereits vor zwei Jahren, unmittelbar nach der Fertigstellung im März 2020, eingeweiht werden sollen. Aber Corona machte dem Vorhaben einen Strich durch die Rechnung. Nun sei es „Zeit, dass wir dieses gelungene Werk feiern können“, sagte die Rathauschefin – vor allem, weil „so viel Eigeninitiative, Eigenarbeit, persönliches Engagement, körperlicher Einsatz und finanzielle Unterstützung“ damit verbunden seien.

6850 Stunden wurden von Helfern geleistet

Die wichtigsten Zahlen und Daten zu diesem Projekt wurden von Hoyer und Huber im Rahmen eines kleinen Ballspiels auf einen Fußball notiert. So etwa der 23. Oktober 2018 – der Tag, an dem der Gemeinderat das gemeindliche Einvernehmen zum Sportheimbau erteilt hat. Mit 770 000 Euro notierte Susanne Hoyer die geplanten Baukosten auf dem Ball, Christian Huber schrieb mit 790 000 Euro die Gesamtkosten dazu. „Wie kann das gehen?“, fragte die Rathauschefin angesichts der minimalen Kostensteigerung in einer wirtschaftlichen schwierigen Zeit. Die Antwort wusste der SVL-Chef nur zu gut: „Wir haben sparsam gewirtschaftet“ – und 6850 Stunden und mehr an Eigenleistung erbracht; eine Zahl, die Huber ebenfalls auf dem Fußball verewigte. Nicht zu vergessen die 250 000 Euro Zuschuss der Gemeinde. „Ohne den wäre es nicht gegangen“, so Huber. Als Letztes wurde noch das Datum der Fertigstellung notiert: 9. März 2020.

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Dank an Bautrupp und alle Beteiligten

Nun also, am 3. Juli 2022, wurde die Einweihung gefeiert. Und viele Gäste waren dabei – angefangen von den vielen freiwilligen Bau- und Festhelfern über Vereinsmitglieder und Gäste bis hin zu den Ehren- und Gründungsmitgliedern des Vereins. Ein großes Dankeschön Hoyers ging an den „Bautrupp und das Planungsteam“ mit Bert Summer, Josef Wesan, Rudi Zimmermann, Franz Schild, Dieter Schneider, Helmut Peter und Albert „Charly“ Oberprieler. Letzter ist laut Hoyer „der Einzige, der sagen kann, wie man zwei Sportheime baut“. Froh, stolz und dankbar waren Hoyer und Huber über die insgesamt 136 „Mitarbeiter“, denn „ohne die geht’s nicht“, wusste Huber. „Alleine baut man kein Sportheim.“ Und auch an die beteiligten Firmen, Sponsoren und den Gemeinderat ging der Dank.

„Nun hat der SVL wieder eine Heimat, die es ihm ermöglicht, besser als bisher seiner gesellschaftlichen Aufgabe und der Pflege der Kameradschaft wie auch des geselligen Beisammenseins gerecht zu werden“, freute sich Hoyer. Und sie hofft, dass „der Sportgeist mit diesem Haus erhalten bleibt und befeuert wird“. Und „damit der Sportgeist gut weiterwehen kann“, überreichte sie dem Sportverein eine SVL-Fahne.

Dass es beim SV Langenbach „auch sportlich weiterhin aufwärtsgeht“, ließ Hoyer natürlich nicht unerwähnt: Die erste Mannschaft ist souverän und ungeschlagen als B-Klassen-Meister in die A-Klasse aufgestiegen.

Buntes Programm und einige Auftritte

Nachdem Diakon Christoph Gasteiger das „neue“ Vereinsheim, dass vor dem Fest bereits zum ersten Mal gestrichen werden musste, gesegnet hatte, wurde mit einem bunten Programm ausgiebig gefeiert. Für die Kinder wurden eine Hüpfburg, eine Torwand und ein Fußballparcours aufgebaut, außerdem durften sie sich mit der Feuerwehr im Zielspritzen üben. Auf dem Rasen zeigten die Taekwondo- und die Fitness-Abteilung ihr Können, und die Kinder- und Jugendgarde Langenbach, die regelmäßig im Vereinsheim trainiert, präsentierte ebenfalls ihre Show.

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