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Mit vollem Einsatz arbeitet der neugewählte Vorstand für den Langenbacher Fasching: Schatzmeisterin Ingrid Würfl, Schriftführer Markus Kaiser, 2. Schatzmeisterin Monika Lindenthal, 2. Schriftführerin Susanne Huber, 1. Vorsitzender Martin Neiger, die Ausschussmitglieder Andreas Simonis, Thomas Köchl und Manuela Heigl sowie der 2. Vorsitzende Robert Heigl (v. l.).  

Vaschingsverein Langenbach blickt zurück

Voller Einsatz und Sorgenfalten

Licht und Schatten beim Vaschingsferein: Im Rahmen der Jahreshauptversammlung fielen die Faschingssaison und vor allem das Engagement der neu gegründeten „Dance Crew“ positiv auf. Faschingszeitung und Faschingszug stellten die Verantwortlichen dagegen in Frage.

Langenbach– Dass der Vaschingsferein jüngst viel zu schultern hatte, dafür sprach auch die Bilanz der Jubiläumssaison 2015/2016. Die Fünfzig-Jahr-Feier schlug mit einem Verlust im vierstelligen Bereich zu Buche, wie Kassierin Ingrid Würfl in ihrem Bericht einräumte. Sie und auch der 2. Vorsitzende, Robert Heigl, nannten als Gründe hauptsächlich das schlechte Wetter und die Reaktion auf den Anschlag in München dafür verantwortlich.

Bei der „Bad Taste meets Fasching“-Party habe man sich eigentlich das doppelte ausgerechnet, stellte Heigl klar, verwies aber darauf, dass viel gedacht hätten, die Party finde gar nicht statt. Daran, dass es richtig gewesen sei, das Jubiläum groß zu feiern, hegte Heigl aber keinen Zweifel. Er spielte dabei auf die Gemeinnützigkeit und darauf an, dass es auch gegolten hätte, den im Verein Engagierten und den Mitgliedern etwas zurückzugeben.

Den Vorsitzenden trieb indes die Sorge um, dass es mit dem Engagement nicht mehr so weit her sei, dass der nächste Faschingszug vielleicht der Letzte sein könnte. Dem sprach aber entgegen, dass sich mit der „Dance Crew“ gerade eine Gruppe junger, aus der Kinder- und Jugendgarde entstandene Gruppe gefunden hatte – wohlgemerkt aus freien Stücke und mit komplett eigener Organisation. Eine große Bereicherung für den Vaschingsferein und ein Fingerzeig in die Zukunft, wie Heigl ausdrücklich betonte.

Eine rege Debatte löste die Ankündigung von Kassierin Ingrid Würfl aus, dass sie die Faschingszeitung wie zuletzt, auf keinen Fall mehr alleine zu machen gedenkt. Das sei einfach nicht mehr zu leisten neben den ganzen anderen Aufgaben, die sie noch zu schultern habe, machte Würfl deutlich. Man stellte fest, dass die Faschingszeitung nicht mehr das ist, was sie einmal war. Jüngst habe man sie verschenkt, wie Würfl bedauerte.

Pro und Contra schienen danach in etwa gleich verteilt unter den Anwesenden. Noch dazu, weil sich aus den Reihen der bis auf eine Wortmeldung von Ausschussmitglied Andreas Simonis niemand spontan bereit erklärte Würfl zu unterstützen. Schließlich kam man aber überein, die Mitglieder anzuschreiben und zu versuchen, eine Gruppe zu bilden, die sich um die redaktionelle Arbeit kümmert. Der Vorschlag war von „Dance-Crew“-Sprecherin Veronika Lindenthal gekommen.                      Alexander Fischer

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