Den Gemeinschaftsgarten haben (v. l.) Christine Dreikorn, Laura Oberjatzas und Verena Juranowitsch angelegt.
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Den Gemeinschaftsgarten haben (v. l.) Christine Dreikorn, Laura Oberjatzas und Verena Juranowitsch angelegt.

Helfer und Besucher erwünscht

Verein „Essbares Langenbach“ freut sich über neuen Garten in zentraler Lage

  • Andrea Hermann
    vonAndrea Hermann
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Langenbach hat einen neuen Gemeinschaftsgarten - in zentraler Lage. Der Verein „Essbares Langenbach“ hat ein Areal an der Dorfstraße für sein Projekt angelegt.

Langenbach – In der Gemeinde Langenbach gibt es seit Kurzem einen neuen Gemeinschaftsgarten: An der Dorfstraße 27 hat der Verein „Essbares Langenbach“ auf einem Privatgrundstück einen Garten angelegt, wo „jeder reingehen, sich bedienen und mitmachen darf“, wie es 2. Vorsitzende Verena Juranowitsch beschreibt. Doch bis zur ersten Ernte dauert es noch etwas: Im Frühjahr haben die Mitglieder um Vorsitzende Christine Dreikorn begonnen, Tomaten, Kräuter, Erdbeeren, Wurzelgemüse, Bohnen und vieles mehr anzubauen. Nun heißt es warten – und den Garten gießen und pflegen.

Die Idee zu diesem Projekt ist nicht neu. Bereits im Frühjahr 2019 hat sich der gut 30 Mitglieder zählende Verein ans Werk gemacht, in Niederhummel einen Gemeinschaftsgarten zu errichten. Doch das Projekt gestaltete sich schwierig – nicht nur wegen der Corona-Pandemie. Die Bodenverhältnisse seien schwierig und die Fläche zu groß gewesen, erzählt Verena Juranowitsch. Zudem habe es „viel Wind und wenig Schatten gegeben“, was den Anbau von Obst und Gemüse erschwert habe. Und auch logistisch sei es für die vorwiegend Langenbacher Familien „nicht so ideal gewesen“, ergänzt Laura Oberjatzas. Deshalb habe man den Garten in Hummel aufgegeben und alles wieder zurückgebaut.

Die zentrale Lage an der Dorfstraße sei perfekt, erklären die drei Frauen. „Man hat hier mehr Laufkundschaft“, freut sich Juranowitsch. Und das sei gewollt: Leute, die entweder spontan vorbeikommen – etwa beim Spaziergang – oder auf kurzem und unkompliziertem Weg Halt machen, um etwa die Beete zu gießen oder andere kleinere Arbeiten zu erledigen – „gerne auch mit den Kindern“, sagen die drei Frauen. Denn die Idee beruht darauf, dass jeder kommen und mitmachen darf. Dass das Projekt ankommt, davon sind die Frauen überzeugt. „Das Feedback ist da“, sagt Juranowitsch. Ob die Leute dann tatsächlich kommen, bleibe abzuwarten.

Auch am Ferienprogramm wird sich der Verein „Essbares Langenbach“ heuer wieder beteiligen. Im August soll im Gemeinschaftsgarten angesät, gebastelt und geerntet werden. Übrigens: Aktuell sucht der Verein via Facebook und Internet die „Supersonnenblume“. Über Bilder und Geschichten freuen sich die Verantwortlichen.

Gut zu wissen

Wer mehr über den Verein erfahren möchte, kann sich im Internet unter www.essbares-langenbach.de informieren.

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