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Diese Langenbacher wollen sich für das Volksbegehren für Artenvielfalt einsetzen.

„Rettet die Bienen“

Volle Kraft fürs Volksbegehren: Auch in Langenbach organisieren sich jetzt die Artenschützer

Ein breites Bündnis möchte in Langenbach das Volksbegehren für Artenvielfalt („Rettet die Bienen“) unterstützen. Mit dabei sind unter anderem SPD und Grüne.

Langenbach – SPD und Grüne machen in Langenbach gemeinsame Sache beim Artenschutz: Zusammen hat man sich jetzt der von der ÖDP angestoßenen Initiative eines Volksbegehrens zur Artenvielfalt in Bayern unter dem Titel „Rettet die Bienen!“ angeschlossen. Mit von der Partie bei der Kooperation ist auch der Verein Essbares Langenbach, der sich nach dem Vorbild aus Großstädten dem Anbau von Lebensmitteln im öffentlichen Raum verschrieben hat.

Gut ein Dutzend Artenschützer fand sich am Dienstag zur Lagebesprechung beim Alten Wirt ein. Versammlungsleiterin und Grünen-Gemeinderätin Verena Juranowitsch machte klar, dass die Zeit dränge und die Hürde für das Volksbegehren hoch sei. Um das Volksbegehren durchzubringen, müssen nämlich zehn Prozent der wahlberechtigten Bevölkerung vom 31. Januar bis einschließlich 13. Februar ins Rathaus gehen und ihre Unterschrift leisten (wir haben berichtet). Deshalb gelte es, keine Zeit zu verlieren und schnellstmöglich Postkarten und Flyer zu verteilen.

Das Material ist bereits vorhanden. Juranowitsch fragte sogleich nach Verteilern in der Runde. Die Anwesenden signalisierten Bereitschaft, denn, dass man etwas tun müsse für die Artenvielfalt und die Bienen, das war in dieser Runde unumstritten. Am Tisch hatten neben den SPD-Gemeinderäten Christa Summer und Johannes Hehnen, der auch Mitinitiator ist, zusätzlich der stellvertretende SPD-Kreisvorsitzende Herbert Bengler Platz genommen.

Die Kooperation plant etwa, Prominente im Ort anzusprechen und, wenn möglich, in ihre Aktionen einzubinden. Vorgesehen sind neben dem Aufhängen von Plakaten auch Info-Stände, zum Beispiel am Bahnhof – aber nicht auf dem DB-Gelände, weil man dafür eine Genehmigung brauche.

Das gilt wohl auch für Infostände im Allgemeinen, aber, wie Bengler und Hehnen vorschlugen, könne ja jede Gruppierung einen eigenen Antrag stellen. Einig war man sich darin, ordentlich Gas zu geben für das Volksbegehren und alle im Ort zu motivieren, mitzumachen. Von der Kirche könne man dem Vernehmen nach nicht viel Hilfe erwarten, denn der Pfarrgemeinderat sei sich noch uneinig, ob er das Volksbegehren unterstütze.

Alexander Fischer

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