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Sie spielten Wolfgang Amadeus Mozart: Karin Büscher am Klavier, Bettina Bornemann (Violine) und Lisa Eckardt (Violoncello).  

Lehrerkonzert in Allershausen

Beeindruckend auch ohne Schüler

Allershausen - Musiklehrer können nicht nur Musik lehren, sie sind nicht nur Pädagogen. Nein. Musiklehrer können selbstverständlich auch Musik machen. Und das in der Regel sehr gut und mit großer Leidenschaft – wie am Samstagabend eindrucksvoll bewiesen wurde.

DieLehrkräfte der Musikschule Ampertal standen am Samstag in der Aula der Grund- und Mittelschule Allershausen ausnahmsweise ohne ihre Schüler auf der Bühne: Schade, dass sich nur wenige Musikbegeisterte das Konzert anhörten. Ganz oben bei solchen Konzerten steht in der Regel die klassische Musik. Das war am Samstag nicht anders. Gleich zwei Mal Claude Debussy (interpretiert von Pianistin Karin Büscher und dann von Harfenistin Barbara Eckmüller), selbstverständlich – und zwar auch zwei Mal – Wolfgang Amadeus Mozart oder auch die Ungarischen Tänze Nr. 4 und 5 von Johannes Brahms (gespielt von Irina Kersting und Anja Kirchner), dazu Frederic Chopin (Irina Kersting am Klavier) – was da in der Sparte ernste Musik von den Lehrkräften geboten wurde, konnte sich sehr gut hören lassen. Vor allem auch der 1. und 2. Satz aus Mozarts Fagott-Konzert B-Dur mit Tadija Mincic als Solist und Boris Knezevic am Piano war ein seltenes und deshalb umso beeindruckenderes Musikerlebnis.

Doch nicht nur instrumental ist die Musikschule Ampertal mit ihren Lehrern hervorragend aufgestellt, auch stimmlich ist man mit Anneliese Häusler gut vertreten: Das „Wienerlied“ von Robert Stolz, „Meine Lippen, sie küssen so heiß“ aus der Operette „Giuditta“ von Franz Lehar und der Chacun le sait aus Gaetano Donizettis Oper „La Fille du Regiment“ waren die Stücke, bei denen Häusler ihre Vokalkunst zeigte.

Am Ende des Konzerts kam aber auch noch eine andere Musikrichtung zu ihrem Recht: Irina Kersting und Anja Kirschner interpretierten „Jazz Parnass, Nr. 5“ von Manfred Schmitz. Auch so etwas können Musiklehrer selbstverständlich.  

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