Haben mit ihrem VeggiePur noch viel vor: Melanie und Holger Brosig aus Neufahrn. Foto: Wallner

"Löwen" entscheiden über "Küchenrevolution"

Neufahrn - Wenn am Dienstag, 4. Oktober, um 20.15 Uhr wieder die VOX-Gründer-Show „Die Höhle der Löwen“ über die Bildschirme flackert, sind auch zwei Neufahrner mit dabei: Melanie und Holger Brosig kämpfen um einen der Investoren-Deals, um ihr revolutionäres Streugemüse in die Küchen der Deutschen zu bringen.

VeggiePur, so der Name ihres Produkts, ist eine zu 100 Prozent natürliche Mischung aus Gemüse- und Kräuterstückchen - ohne Zusatzstoffe, Geschmacksverstärker oder Salz. Mittlerweile ist der Gemüse-Kräuter-Mix in drei Kompositionen erhältlich, kann im Braten, als schnelle Gemüseeinlage in Suppen, zum Verfeinern von Dipps oder Salaten sowie sogar als Kruste verwendet werden. Und Holger Brosig hat eine Vision: „Unser Ziel ist es, dass VeggiePur bald die dritte feste Größe in der Küche bildet. Neben Salz und Pfeffer verstärkt es den Geschmack eines jeden Gerichts.“

Aber wie kamen die Brosigs eigentlich zu diesem Produkt? Ein Essen mit Freunden lieferte dem Controller und der PR-Beraterin aus Neufahrn die entscheidende Idee: „Wir waren bei einem Kumpel eingeladen“, erzählt Melanie Brosig. „Da er Geschmacksverstärker nicht verträgt, bereitete er seine Lasagne mit einer selbst gemachten, pulverisierten Gemüsewürzung zu. Das fanden wir so interessant, dass wir selbst anfingen zu experimentieren.“ Neun Monate und unzählige Versuche später kam dann nicht nur ihr Sohn Nils zur Welt, sondern zeitgleich auch VeggiePur.

Mittlerweile kann man den Mix im eigenen Online-Shop sowie in Bioläden und Reformhäusern kaufen. Vom Esszimmertisch des Ehepaars aus gestartet, bezieht das Start-Up nun Büroräume in Hallbergmoos und beschäftigt mehrere Mitarbeiter. In der „Höhle der Löwen“ sollen jetzt auch Investoren wie Carsten Maschmeyer oder Jochen Schweizer von der „Küchenrevolution“ überzeugt werden. Um den Sprung in den Einzelhandel zu schaffen, bieten Melanie und Holger Brosig den „Löwen“ zehn Prozent ihres Unternehmens für 100 000 Euro an. Ob sie ihr Ziel erreichen, wird sich am Dienstag zeigen.

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