Feuerwehreinsatz läuft: S-Bahnen halten nicht am Münchner Hauptbahnhof

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Hoher Besuch: (v. l.) IQS-Geschäftsführer Marc Oedekoven mit Staatssekretärin Dorothee Bär und Bürgermeisterin Susanne Hoyer. 

Jahresnetzwerktreffen bei IQS 

Logistik ist „fast durchdigitalisiert“

Deutschland ist Weltmeister im Bereich „Logistik“. Das soll auch so bleiben. Zumindest wenn es nach dem Willen von Branchenführern wie der in Langenbach ansässigen Firma IQS (International Quality Service) und des eigens dafür ins Leben gerufenen Fördervereins „Logistic Alliance Germany“ (LAG) geht. Das machten die Verantwortlichen beim Jahresnetzwerktreffen des etwa 70 Mitglieder zählenden Vereines deutlich.

Langenbach– Als prominente Befürworterin, den Logistik-Standort Bayern zu stärken und auszubauen, stellte sich die parlamentarische Staatssekretärin des Bundesministeriums für Verkehr, Dorothee Bär, heraus. Beim Jahresnetzwerktreffen warb sie dafür, die Logistik nicht nur in Deutschland, sondern auch im Ausland weiter voranzutreiben. Die LAG könne einen großen Beitrag dazu leisten, dass die Logistik, die nach der Autoindustrie und dem Handel die drittstärkste Kraft darstelle, ihren Stellenwert behauptet und ausdehnt, gab Bär zu verstehen. Aus siebzig LAG-Mitgliedern, die sich dafür einsetzen, „dass der Logistik-Sektor weiter wachsen kann“, sollten möglichst bald 100 werden, wie Bär betonte. Automobil-Industrie und Handel wären nämlich „nichts ohne Logistik“. Es gebe sehr globale Prozessketten und ein sehr dynamisches Umfeld, deshalb werde die Vernetzung und der Erfahrungsaustausch untereinander immer wichtiger für den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens. Die Bundesregierung habe die LAG nicht umsonst ins Leben gerufen, machte Bär deutlich. Die Logistik sei definitiv auf dem richtigen Weg bei der Digitalisierung, fast „durchdigitalisiert“ sei sie, sagte Bär und wies auf eine große Offenheit für Innovationen bei den Firmen hin.

Dass die Digitalisierung eine immer größe Rolle spielt, stellte auch IQS-Geschäftsführer Marc Oedekoven bei seiner Präsentation fest – etwa mit dem Hinweis auf autonom fahrende Busse und Lkw. Besonders hervorgehoben hat Oedekoven auch die von IQS „vielfach weiter entwickelten Spezialcontainer“ für den Transport von Autos, Prototypen oder Oldtimern. Alexander Fischer

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