„Knorr Fix“-Würzmischung wird zurückgerufen - aus einem absurden Grund

„Knorr Fix“-Würzmischung wird zurückgerufen - aus einem absurden Grund
Glücklich gelandet sind gestern die Schüler des Karl-Ritter-von-Frisch-Gymnasiums mit ihren Lehrerinnen Christiane Rabl (2. v. r) und Susanne Weiss (3. v. r.). Weitere Bilder unter www.merkur-online.de. Foto: Conrad

Lust auf Leberkäs und Schweinsbraten

Moosburg - Glücklich gelandet sind am Münchner Airport die 18 Moosburger Gymnasiasten, deren USA-Aufenthalt wegen des Vulkanausbruches um zehn Tage verlängert worden war.

Dienstag, 27. April, 9:09 Uhr: US-Airline 706 Philadelphia/Chicago gelandet. Spontan bricht Beifall der Erleichterung unter der im Ankunftsbereich des Terminal 2 wartenden Gruppe aus. Endlich! Endlich würden sie ihren Kinder wiedersehen, deren Rückkehr vom Schüleraustausch in Reading (Pennsylvania) sich durch den Vulkanausbruch um zehn Tage verzögert hatte.

Hier die Fotos zum großen Willkommen

Moosburger Gymnasiasten wieder daheim

„Welcome home, Heimkehrer des Karl-Ritter-von-Frisch-Gymnasiums“ war auf einem Transparent zu lesen. Mit Blumen in der Hand ging der Blick ständig zur Anzeigentafel. Fast 45 Minuten mussten die Eltern noch ausharren, bis sie ihre Töchter und Söhne in die Arme schließen konnten. Und dann wischten sich sogar jene, die sonst nicht so nah am Wasser gebaut haben, die Augen, bevor die Freudentränen über die Wange kullerten.

Souverän hatten die beiden Lehrerinnen, Christiane Rabl und Susanne Weiss, diesen Amerika-Aufenthalt für die 18 Schüler des Moosburger Gymnasiums gemanagt. Mit Essensgutscheinen und Blumensträußen würdigten nicht nur die Familien, sondern auch Studiendirektor Werner Fleischmann, der mit Loibl zum Flughafen gefahren war, diese Leistung.

„Danke, wir sind stolz auf euch“, betonte Loibl unter lautstarkem Beifall von Schülern und Eltern, denn der stellvertretende Schulleiter wusste am besten, was die Lehrerinnen geleistet hatten. 19 Jahre lang hatte er den Austausch organisiert. Auch da hat es nach seinen Worten immer wieder Ereignisse gegeben, auf die man mit kühlem Kopf hatte reagieren müssen. Aber dass man wegen eines Vulkanausbruchs strandet, oder der Rückflug aus irgend einem anderen Grund annulliert wird, das hatte er nicht auf seiner Erlebnisliste.

„Es war sehr schön“, meinten einige Schüler dann doch etwas wehmütig darüber, dass morgen wieder der normale Schulalltag einkehrt. Heute dürfen sie noch ausruhen und werden viel erzählen. Und besonders freuen sie sich aufs Essen. Das wusste auch Hans Loibl, weshalb er zur Begrüßung einen Korb voller frischer Brezen dabei hatte, was bei den Schülern Riesenbegeisterungsstürme auslöste. „Heit gibt’s an Schweinsbraten“, jubelt Melanie. Den hat sie schon vor 14 Tagen bestellt, sagt ihre Mutter. Auch die anderen freuen sich auf Leberkäs oder Knödl. Thomas Teuner lacht: „Egal was, Hauptsach’ es is was Boarisches.“(mac)

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