Mit dem Macho, Macho nach Fürstenfeld

Zolling - Volles Haus und eine Riesenstimmung: Am Freitag Abend rockte die Austo-Pop-Coverband Auf A Wort den Zollinger Bürgersaal.

Hits aus dem Repertoire der unvergessenen Steirer Musiker STS und anderer Austro-Größen erzeugten beim Publikum Partylaune und Lust zum Abtanzen: sehr zur Freude der Mitglieder des Zollinger Theatervereins, die den Abend bestens organisiert hatten.

„Fürstenfeld“, „Schifoan“, „Es lebe der Sport“, „Großvater“ oder „a Überdosis G’fühl“. Kaum einer der vom Publikum heiß geliebten Ohrwürmer aus dem Repertoire der früheren Steirer Kult-Band STS fehlte. Die „sympathischen Buam“, wie Theaterverein Vorsitzender Georg Brandmaier die sechs Musiker der Cover-Band eingangs begrüßt hatte, setzten souverän auf die legere Masche der großen österreichischen Liedermacher. Vor Beginn des Konzertes und zwischen den Stücken wurde parliert: „Nervös braucht’s net sei, mia sans aa net.“ Freche Sprüche, die lose verteilt über den Abend im Besonderen „der Presse“ galten, wurden vom Publikum mit Humor genommen.

Schon viele Male standen Christian Huber, Peter Schuster, Mathias Rasch (Akustik Gitarre), Martin Zunhammer (E-Piano, Akkordeon), Bernhard Schmied (E-Bass) und Robert Ertl (Schlagzeug, Percussion) seit Gründung der Band im Jahr 2009 gemeinsam auf der Bühne - vor vollem Haus übrigens auch vor Kurzem im Circus Krone Bau. Sie haben ihr Publikum fest im Griff. Und das war in Zolling nicht anders. „Mia san die Hautevolee (Rainhard Fendrich), „die weißen Pferde“ (Georg Danzer), „Es lebe der Zentralfriedhof (Wolfgang Ambros) oder die „Strada del Sole“(Reinhard Fendrich): Reminiszenzen an die Legenden des „Austro-Pop“ durften natürlich nicht fehlen. So manches zufriedene Seufzen war aus den Reihen der Zuhörer zu vernehmen, als das Sextett unvergessene Titel von Peter Cornelius interpretierte. „Du entschuldige, i kenn di“, zum Beispiel: oder „reif für die Insel“. Übrigens stand nach der Pause kein Fuß mehr still. „Und jetzt alle Hände nach oben“: Zum „Ballermann“-Klassiker „Macho, Macho“ (Fendrich) musste man schließlich aufstehen, klatschen oder sogar „abtanzen“. Disco-feeling kam auf, und der eine oder andere Fan wagte schon mal ein kleines Tänzchen zwischen den Stuhlreihen.

Knapp drei Stunden lang unterhielten die Musiker das Publikum bestens. Und als zur Zugabe sogar noch der lang ersehnte Titel „Und irgendwann bleib i dann dort’(STS) erklang, hatte sicherlich der letzte Zuhörer „seinen“ Ohrwurm gefunden. Ein gelungener Abend, den die engagierten Mitgliedern des Zollinger Theatervereins auf die Beine gestellt haben. Die Zuhörer bedankten sich mit frenetischem Beifall.

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