Unterhaltsame Turbulenzen auf der Bühne garantieren auch heuer die Giggenhausener Maibaumfreunde. Foto: privat

Die Maibaumfreunde, Glenn Miller und das Sauschwanzl

Giggenhausen - Wieder einmal ein etwas „anderes“ Stück, im Stile der Iberlbühne, steht heuer ab 12. März auf dem Spielplan der Giggenhausener Maibaumfreunde: der Dreiakter „Glenn Miller und Sauschwanzl“ von Christian Lex, der im bayerischen Frühjahr von 1946 spielt. Der Kartenvorverkauf dafür läuft ab Sonntag, 28. Februar. Tickets gibt es täglich außer dienstags beim Metzgerwirt, wo das Stück auch aufgeführt wird.

Und darum geht’s: Die resolute Metzgersfrau Johanna Aicher (Isabella Lachner) versucht, ihre Familie so gut wie möglich durch die harten Nachkriegsjahre zu bringen. Ihr Mann Vitus (Hans Halbinger) wird seit Jahren in Russland vermisst - und so schlachtet sie notgedrungen an seiner Stelle. Das tut sie vor allem schwarz. Auch wenn diese Tätigkeit weder legal noch ungefährlich ist, bringt sie dafür aber jede Menge Geld ein.

Unterstützt wird die Metzgersfrau von ihren Kindern Hilde (Verena Schuhbauer) und Max (Markus Oberprieler), von Schwiegervater Franz (Josef Geil) und Johannas Cousin Ernst-August (Martin Hierhager), einem Studienrat, der allerdings bei jedem Tropfen Blut sofort in Ohnmacht fällt. Doch damit nicht genug, es wird immer turbulenter: Edda (Stephanie Ziegltrum), eine Flüchtlingsfrau, nistet sich ein und bringt nicht nur Franz aus dem Gleichgewicht. Fleischbeschauer Jackl (Harald Hecher), der für Naturalien schon mal eine nicht angemeldete Sau „übersieht“, hat dafür ein Auge auf Johanna geworfen. Diese wiederum fürchtet, dass der GI Fred (Thomas Ziegltrum) es auf die hübsche Hilde abgesehen haben könnte.

Premiere von „Glenn Miller und Sauschwanzl“ ist am Samstag, 12. März, um 20 Uhr. Es folgen eine Familienvorstellung am Sonntag, 13. März (17 Uhr), und zwei weitere klassische Abendvorstellungen am Freitag, 18. März (20 Uhr), und Samstag, 19. März (20 Uhr). Die letzte Aufführung ist für Sonntag, 20. März (18 Uhr), vorgesehen.

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