Mann tanzt auf Autodach und flippt völlig aus - Polizei weist ihn in die Psychiatrie ein

Flughafen - Am frühen Dienstagmorgen nahm eine Streife der Bundespolizei am Flughafen München einen Mann fest, der zu lauter Musik auf dem Dach eines abgestellten Autos tanzte. Er leistete bei der Überprüfung heftigen Widerstand und beleidigte und bedrohte permanent die eingesetzten Beamten.

Was genau den 43-Jährigen am Dienstagmorgen dazu bewogen hat, zu lauter Musik auf einem Autodach zu tanzen, ist unbekannt. Einer Streife der Bundespolizei fiel der Tänzer gegen 4.45 Uhr im Vorfahrtsbereich des Terminal 2 auf, als dieser seine Tanzeinlage zum Besten gab. Auch seine zwei im Auto sitzenden Begleiter konnten keine weitere Auskunft zum Verhalten des Mannes machen. Als die Beamten den Mann baten, doch von dem Dach herunterzukommen, zeigte dieser sich völlig unkooperativ, ebenso wie bei der nachfolgenden Identitätsfeststellung. 

Als er dann noch begann, den Kofferraum des Fahrzeuges auszuräumen und den Inhalt in der Vorfahrtszone zu verteilen, um sich danach vom Ereignisort zu entfernen, versuchte die Streife erneut, den Mann über seine Verhaltensweise zu befragen. Dies quittierte er mit körperlichen Angriffen sowie verbalen Ausfällen übelster Art gegen die Beamten. Die hatten keine andere Wahl, als den verhinderten Tänzer mittels körperlicher Gewalt ruhig zu stellen und zu fesseln. Trotzdem versuchte er weiterhin, die Polizisten zu treten und wehrte sich vehement gegen die Maßnahme. 

Der Münchner wurde an die Landespolizei übergeben, die ihn nach eingehender Prüfung in eine psychiatrische Einrichtung im Landkreis einwies. Von den fünf eingesetzten Bundespolizisten wurde keiner verletzt. Allerdings wird sich der 43-Jährige wegen Sachbeschädigung, Körperverletzung, Bedrohung, Beleidigung und Widerstand verantworten müssen.

Rubriklistenbild: © Flughafen Polizei

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