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„Super Truppe“: Vize-Rathauschef Martin Ernst kandidiert in Marzling auf offener Liste

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Bereit für die Wahl: 13 Männer und drei Frauen stehen auf der offenen Liste der CSU und der Freien Wähler. Vier von ihnen sitzen bereits im Marzlinger Gemeinderat. © Lorenz

Marzlings Bürgermeister Dieter Werner kandidiert 2020 nicht mehr. Der amtierende parteilose Vize Martin Ernst will es hingegen noch einmal wissen und wirft erneut seinen Hut in den Ring.

Marzling – Mit der Kommunalwahl stehen für Marzling Veränderungen ins Haus. Dieter Werner (Parteifreie Bürger), langjähriger Bürgermeister, stellt sich aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr zur Wahl. Der amtierende parteilose Vize Martin Ernst will es hingegen noch einmal wissen und wirft erneut seinen Hut in den Ring. Überraschend war es letzlich nicht, dass sich Ernst für das Amt des Rathaus-Chefs bewirbt. Am Donnerstag gab es im Gasthaus Nagerl auch keinerlei weitere Vorschläge aus den Reihen der offenen Liste CSU/Freie Wähler.

„Ich weiß, was auf mich zukommt“

Ernst, der seit 2012 als 2. Bürgermeister im Rathaus sitzt, zeigte sich nach der einstimmigen Wahl zufrieden. In einer Phase der längeren Vertretungszeit für Werner habe er gute Einblicke erhalten, was man alles im kommunalen Bereich bewegen könne. Der 54-jährige Sparkassen-Betriebswirt gab gleich ein Versprechen ab: „Ich werde gestalten – und ich weiß, was auf mich zukommt.“ Sein Hauptaugenmerk liege nach wie vor auf dem Wohl des Bürgers, fernab von parteipolitischem Gerangel. Für fundamental wichtig in der Gemeinde-Arbeit empfindet er das große Thema der richtigen Kommunikation und Information, beispielsweise im Rahmen von Baumaßnahmen.

Kampf gegen dritte Startbahn ohne Kompromisse

Obwohl das Wahlprogramm momentan noch ausgestaltet wird, umriss der Bürgermeister-Kandidat bereits einige für ihn wichtige Eckpunkte. Weit oben auf der Liste stehe der weitere Kampf gegen eine dritte Start- und Landebahn ohne Kompromisse. Bereits angestoßene Projekte sollten unbedingt weiter im Auge behalten werden, etwa der Bau des Feuerwehrhauses und die dringenden Straßensanierungen. Aber auch das Thema Klimaschutz nahm Ernst auf seine Agenda. Einige Photovoltaik-Anlagen seien bereits in Betrieb, auch Blühwiesen seien angelegt worden. Am Beispiel Umrüstung von Straßenlaternen auf LED-Betrieb machte Ernst klar: Ökologie und Ökonomie würden sich nicht ausschließen.

Als Herzenswunsch möchte Ernst erneut den Bau eines Rathauses in Betracht ziehen. In dem Gebäude, in dem sich die Verwaltung derzeit befindet, müssten hohe Mieten gezahlt werden. So würde ea sich langfristig durchaus lohnen, in einem eigenen Rathaus arbeiten zu können.

Mit dem Wunsch, erneut stärkste Kraft im Gemeinderat zu werden, wurden im zweiten Wahlgang des Abends 13 Männer und drei Frauen für die offene Liste CSU/Freie Wähler einstimmig bestätigt. Vier von ihnen sind bereits aktuell im Gemeinderat Marzling tätig. Martin Ernst schloss mit den Worten: „Eine super Truppe! Was will man mehr?“

Die Kandidaten

1 Martin Ernst, 2 Martin Mair sen., 3 Norbert Eichinger, 4 Karl Göls, 5 Wilhelm Neumayer, 6 Nicole Aiglstorfer, 7 Winfried Seidl, 8 Jürgen Hagl-Graßl, 9 Christian Mäuer, 10 Sebastian Sauerer, 11 Christine Lederer, 12 Martin Joseph Mair, 13 Stefan Grandl, 14 Günter Krieglsteiner, 15 Manuela Feger, 16 Georg Schmid – Ersatzmitglieder: 17 Julia Schwarz, 18 Inge Aiglstorfer

Richard Lorenz

Alle Infos über die Kommunalwahl 2020 in allen Gemeinden finden Sie in unserem großen Überblicks-Artikel.

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