Nebeneinander stehen vor dem neuen Feuerwehrauto  Marzlings 2. Kommandant Sebastian Ball, 1. Kommandant Florian Bock, Gerätewart Markus Daubener und Bürgermeister Martin Ernst.
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Freuen sich über das neue Einsatzfahrzeug der Feuerwehr Marzling: (v. l.) 2. Kommandant Sebastian Ball, 1. Kommandant Florian Bock, Gerätewart Markus Daubener und Bürgermeister Martin Ernst.

Feuerwehr Marzling nimmt neues Löschfahrzeug in Empfang

Ein Feuerwehr-Tausendsassa ist eingetroffen

Endlich war es so weit: Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Marzling durften ihr nagelneues LF 20 KatS in Empfang nehmen.

Überführung aus Österreich

Von 2. Kommandant Sebastian Ball, 1. Kommandant Florian Bock und Gerätewart Markus Daubener wurde es vom Hersteller in Österreich nach Marzling überführt. Auf das Fahrgestell aufgebaut wurde ein Tank für 2500 Liter Wasser, 700 Meter B-Schläuche, eine Schmutzwasserpumpe sowie ein für 125 Liter ausgelegter Schaummittelbehälter. Das Fahrzeug, das für den Katastrophenschutz ausgelegt ist, kostet 350 000 Euro.

Ersatzbeschaffung

Die Ersatzbeschaffung für das 32 Jahre alte TLF 16/25 war vom Marzlinger Gemeinderat bereits im Dezember 2019 bewilligt worden. Mit der umfangreichen Beladung sei man jetzt hervorragend gerüstet für Einsätze beim Katastrophenschutz sowohl in der technischen Hilfeleistung als auch bei Brandfällen und Hochwasser, betonte Bock. Ab sofort sei man auch in das Hilfeleistungskontingent der Region eingebunden. Daher durften sich die Marzlinger über einen satten Zuschuss des Landkreises in Höhe von 44 000 Euro freuen.

Noch keine Segnung

Auf den kirchlichen Segen wird das Fahrzeug allerdings noch warten müssen. Corona-bedingt sei das natürlich derzeit nicht möglich, bedauerte Bock. Bis zur Fertigstellung des neuen Feuerwehrgerätehauses am Kreisel im Osten von Marzling wird das Schmuckstück jetzt erst einmal im bisherigen Domizil der Marzlinger Feuerwehr am Schulweg Platz finden.

Neues Domizil soll Ende 2021 fertig sein

Mit dem Neubau gehe es aber nach der Winterpause rasant voran, informierte Bürgermeister Martin Ernst. 24 Gewerke seien bereits verbaut. Zum Jahresende wird das neue Domizil voraussichtlich bezugsbereit sein, so der Bürgermeister. Stolz sei er als Gemeindechef besonders darauf, dass bei den veranschlagten Kosten in Höhe von 2,8 Millionen Euro voraussichtlich nur eine Kostensteigerung unter zehn Prozent unterm Strich stehen werde.

MARIA MARTIN

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