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Scheint mit Schnee und Wetter gut klarzukommen: Der aus Österreich ausgebüxte Pelikan Isarbelle ist zurück im Landkreis Freising – und findet offenbar genug Nahrung in der Isar.

Naturschützer Magerl hofft, dass er den Winter übersteht

Pelikan „Isarbelle“ wieder in Freising: So nah hat ihn noch keiner vor die Linse bekommen

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Es scheint ihm gut zu gefallen, hier im Landkreis Freising. Nachdem sich der aus dem Raritätenzoo bei Kufstein geflüchtete Pelikan Isarbelle zeitweilig in Landshut aufgehalten hat, ist er jetzt wieder zurück.

Marzling – Es scheint ihm gut zu gefallen, hier im Landkreis Freising. Nachdem sich der aus dem Raritätenzoo bei Kufstein geflüchtete Pelikan Isarbelle zeitweilig in Landshut aufgehalten hat, ist er jetzt wieder zurück. Dem Ex-Landtagsabgeordneten und Vogelexperten Christian Magerl ist der Ausreißer nun bei Marzling vor die Linse geflogen.

Herr Magerl, Sie haben den Pelikan mit Ihrer Kamera perfekt eingefangen – lagen Sie wochenlang auf der Lauer oder war es ein Glücksschuss?

Ich hab den Tipp von einem Neustifter bekommen. Der hat ihn beim Spazierengehen an der Isar bei Marzling gesichtet und mich angerufen. Da habe ich mir gesagt: Du hast Zeit – fährst halt runter.

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Und der Pelikan hat auf Sie gewartet?

Christian Magerl, Ex-Landtagsabgeordneter, hat den Pelikan an der Isar bei Marzling fotografiert.

Ja, er stand da im Schneegestöber. Zuerst wollte ich ihm eine Wollmütze holen und auf den Kopf setzen. Das war natürlich scherzhaft durch die Brille des Vogelschützers gesehen. Er selbst hat den Eindruck gemacht, dass er mit der Kälte gut klarkommt. Er sieht nicht schwach aus.

Hat er eine Chance, den Winter zu überleben?

Ja, zumindest dann, wenn längere Frostperioden ausbleiben. Wenn allerdings die Flussgewässer zufrieren, könnte es eng für den Pelikan werden.

Der Vogel hält sich jetzt schon fast drei Monate in unserer Region auf. Die Renaturierung der Isar scheint bei ihm gut anzukommen.

Zumindest hat er offenbar genug zu fressen. Und so ein Pelikan, immerhin der größte europäische Vogel, braucht schon ganz schöne Mengen an Futter. In Landshut soll er sich übrigens an eine Entenfütterung „rangehängt“ haben.

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Die Flucht des Pelikans ist wie ein kleines Natur-Märchen. Welches Ende wünschen sie dieser Geschichte – soll er zurück in den Zoo oder frei bleiben?

Ich wünsche mir, dass er den Winter gut übersteht und weiter in Freiheit leben kann. Ein Pelikan in freier Wildbahn – mit einer Flügelspannweite von bis zu drei Metern – das ist schon ein toller Anblick.

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