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Sie achtet vorbildlich auf das Tierwohl: Freisinger Bauernfamilie von Agrarministerin ausgezeichnet

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Vorbildliche Landwirte in punkto Tierwohl sind Michaela und Stefan Grandl (hier zusammen mit ihren Kindern Josefine und Jakob) aus Riegerau. Dafür wurden sie von Bayerns Agrarministerin Michaela Kaniber ausgezeichnet.
Vorbildliche Landwirte in punkto Tierwohl sind Michaela und Stefan Grandl (hier zusammen mit ihren Kindern Josefine und Jakob) aus Riegerau. Dafür wurden sie von Bayerns Agrarministerin Michaela Kaniber ausgezeichnet. © Lehmann

Den Bayerischen Tierwohlpreis hat Agrarministerin Michaela Kaniber an drei Bauernfamilien vergeben. Eine Auszeichnung geht auch in den Landkreis Freising.

Riegerau – Junge Landwirte, die in die Zukunft investieren und dabei voll auf Tierwohl setzen – das ist auf alle Fälle einen Preis wert. Deswegen hat Bayerns Agrarministerin Michaela Kaniber am Donnerstag den Bayerischen Tierwohlpreis an drei Bauernfamilien verliehen, deren Beispiel nachahmenswert ist – darunter auch die Grandls aus Riegerau (Gemeinde Marzling).

Michaela und Stefan Grandl bewirtschaften ihren Öko-Milchviehbetrieb mit 100 Hektar Fläche und 90 Milchkühen. Die Jung-Ökonome haben sich auf die tiergerechte Ammen-Tierhaltung spezialisiert: Acht Ammenkühe können gleichzeitig je vier Kälber säugen. Nach drei Monaten werden die Kälber entwöhnt.

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„Es ist nicht selbstverständlich, dass man sich in so schwierigen Zeiten als landwirtschaftlicher Unternehmer entscheidet, viel Geld in die Hand zu nehmen, um beim Tierwohl einen Schritt nach vorne zu gehen“, würdigt Agrarministerin Michaela Kaniber den Mut der Familie Grandl. Verbraucher wünschten sich mehr Tierwohl, mehr Platz, mehr Spielmaterial – alles am besten mit eigenem Futter und regionaler Vermarktung. „Das ist verdammt viel Arbeit. Wir tun alles dafür, dass wir in Bayern die richtigen Rahmenbedingungen dafür schaffen.“ (ft)

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