Feuerwehreinsatz: Karstadt an der Schleißheimer Straße geräumt

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Grosse Elternaktion in Marzling

Über 100 Unterschriften für besseren Schulweg

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Marzling - Für eine bessere Busanbindung der Marzlinger Schüler an die weiterführenden Freisinger Schulen kämpft der Elternbeirat der Marzlinger Grundschule. Man will endlich eine vernünftige Lösung, denn derzeit fahren die Schüler im wahrsten Sinne des Wortes „zweigleisig“ nach Freising. Daher wurde im April eine Unterschriftenaktion gestartet (wir berichteten). Jetzt steht das Ergebnis fest: weit über 100 Unterzeichner.

„Die Situation ist nicht optimal“: Susanne Röpke, Marzlinger Gemeinderätin, Lehrerin am Camerloher-Gymnasium und Elternbeiratsvorsitzende der Marzlinger Grundschule, sieht zusammen mit anderen Eltern besorgt auf den problematischen Schulweg zu den weiterführenden Schulen: Die Marzlinger Kinder werden momentan auf beide Freisinger Realschulen aufgeteilt. Röpke: „Die Schüler aus dem Ort können den Zug nach Freising nehmen und steigen dort in den Bus zur Lerchenfelder Realschule. Allerdings funktioniert diese Busanbindung oft nicht und viele kämen zu spät. Die Schüler aus den Außenbereichen Marzlings kommen per Bus nur zur Karl-Meichelbeck-Realschule an der Düwell-Straße, aber nicht nach Lerchenfeld Grund: Der Umland-Bus kommt zehn Minuten zu spät am Marzlinger Bahnhof. Da ist der Zug nach Freising schon abgefahren. 

Die Adresse entscheidet also darüber, ob ein Kind mit seinen Marzlinger Klassenkameraden an die Düwell-Straße geht oder ob es (wie bereits vorgekommen) als einziger Marzlinger Fünftklässler an der Erdinger Straße sitzt. Doch auch zum Dom-Gymnasium gibt es für Kinder aus dem Marzlinger Außenbereich keine vernünftige Lösung. Auch hier fährt kein Bus. „So beißen manche Eltern in den sauren Apfel und fahren ihr Kind täglich an den Bahnhof, damit es nach Lerchenfeld oder zum Domberg kommt.“ Diese ungute Situation sei nicht zu ändern, bekam Bürgermeister Dieter Werner als Antwort aus dem Landratsamt. Das wollten die Betroffenen aber so nicht stehen lassen. Und deswegen rief Gemeinderätin und Familienreferentin Susanne Röpke die Unterschriftenaktion ins Leben. Über 100 Marzlinger Eltern haben mitgebracht“, freut sich Röpke: „Das ist beachtlich.“ 

Die Unterschriften werden am Mittwoch im Landratsamt abgegeben werden. Mit dabei sind Vertreter der Gemeinde, der Eltern, des Kindergartens und des Horts. Röpke mahnt die Verantwortlichen im Landratsamt: „Angesichts der weiter steigenden Schülerzahlen in Richtung neue Realschule ist die Überplanung dieses Fahrplans dringend geboten.“ Es gehe nur um wenige Minuten, die das Problem lösen würden. Zudem sollte darüber nachgedacht werden, einen Schulbus zur neuen Realschule einzusetzen: „Es werden jedes Jahr mehr Kinder aus Marzling, die diese Schule besuchen.“

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