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Arbeiten gut zusammen: Bürgermeister Dieter Werner (7. v. l.) und seine Räte: (v. l.) Georg Ball, Susanne Röpke, Albert Schwaiger, Josef Petz, Klaus Meindl, Martin Ludwig, Markus Daubener, Martin Mair, Martin Ernst, Michael Schwaiger, Christian Mäuer, Roswitha Apold, Norbert Eichinger, Maria Grandl und Siegfried Kleidorfer. Nicht auf dem Bild: Jochen Benninger. 

Entscheidung wird öffentlich

Marzlings Rathaus-Chef hört 2020 auf – Einen Kandidaten für die Wahl gibt es schon

Seinen Räten hat er es bereits in der Klausursitzung mitgeteilt: Marzlings Bürgermeister Dieter Werner (Parteifreie Bürger) wird bei der Kommunalwahl 2020 nicht mehr zur Wahl antreten.

Marzling – Seinen Räten hat er es bereits in der Klausursitzung vor einigen Wochen in Untergriesbach mitgeteilt: Marzlings Bürgermeister Dieter Werner (53, Parteifreie Bürger) wird bei der Kommunalwahl im März 2020 nicht mehr zur Wahl antreten.

Diese Entscheidung gab er nun am Donnerstag in der Gemeinderatssitzung öffentlich bekannt. Es sei ihm schwergefallen, aber „gesundheitliche Gründe“ machen diese Entscheidung notwendig. „Die Gesundheit geht jetzt vor.“

Einen Kandidaten fürs Rathaus gibt es bereits: Werners derzeitigen Vize, Martin Ernst (CSU/FW). Nach einer „Überlegungsphase“ (wir berichteten) habe er sich entschieden, wieder als parteiloser Kandidat auf der Doppelliste im März 2020 anzutreten. Ernst war bereits zwei Mal Gegenkandidat von Werner. Der 2. Bürgermeister („Ich war über die Entscheidung von Dieter Werner sehr überrascht“) blickt auf eine „sehr gute Zusammenarbeit“ mit dem Bürgermeister zurück. „Das hat immer funktioniert. Es ist einfach ein schönes Arbeiten in diesem Gremium.“

Werner bestätigt das: Seine beiden Amtsperioden seien „außerordentlich positiv“ verlaufen: „Die Beschlüsse sind in der Regel einstimmig gefasst worden.“ Im Gremium habe man immer konzentriert zusammengearbeitet. „Es ging stets um die Gemeinde, nie um persönliche Befindlichkeiten.“ Besonders stolz gemacht habe ihn, dass der Straßensanierungsplan konsequent eingehalten wurde. Die Sportplatzerweiterung war einer der Höhepunkte auf seiner To-Do-Liste. Ein weiterer Erfolg war der Erwerb eines Kirchengrundstücks, auf dem heute die Gemeinde-Kita steht.

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Seine Arbeit im Rathaus werde ihm „immer im Gedächtnis bleiben“. Er werde auf alle Fälle Marzlinger Bürger bleiben: „Ich habe hier meine Heimat.“ Zu seiner weiteren beruflichen Zukunft wollte sich Werner derzeit noch nicht äußern. „Jetzt geht es erst einmal um die Gesundheit“.

Ob Werners Liste, die Parteifreien Bürger, wieder einen Kandidaten aufstellen? Dazu Gruppierungskollege Georg Ball: „Wir müssen uns erst noch zusammensetzen und sondieren.“ Gemeinderat Klaus Meindl von den Freie Unabhängige Wähler (FUW) bestätigt: „Wir müssen in uns gehen.“ Außerdem müsse mangenerell sehen, wer von den jetzigen Räten überhaupt wieder antritt und welche Kandidaten neu ins Rennen gehen. Maria Martin und Wolfgang Schnetz

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