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Jetzt geht’s rund: Die Isartaler passten mit ihrem Auftritt bei der Einweihungsfeier perfekt in das bairische Ambiente des Schlossareals.

Ort der Begegnung

Bairisches Schmuckstück: Mauerner Schlossgarten eingeweiht

Mauern - Ein wahres Heimatidyll ist da in Mauerns Ortskern entstanden. Dementsprechend stolz war Bürgermeister Georg Krojer bei der feierlichen Einweihung des Schlossgartens am vergangenen Sonntag. Er ist jedoch nicht der einzige Rathauschef, der sich mit dem Bauwerk schmücken darf.

Wenn der Mauerner Bürgermeister über seinen Arbeitsplatz im sanierten Schloss spricht, dann gerät er stets ins Schwärmen. „Der beste Arbeitsplatz der Welt“ sei das. Und wahrlich, mehr Bayern-Idyll geht fast nicht: Das schlichte Mauerner Schloss in strahlendem Weiß inmitten eines kleinen Parks mit Obstbäumen und Schaugarten, die Kirche und der Maibaum in Sichtweite. So wundert es auch nicht, das Landrat Josef Hauner in seiner Festrede das Areal als „Schmuckstück und Juwel für den gesamten Landkreis“ bezeichnete.

15 Jahre Arbeit, politisch wie handwerklich, stecken in diesem Schlossareal. Nachdem die Gemeinde das Areal unter Bürgermeister Josef Deliano im Jahr 2001 erworben hatte, war die Sanierung des Gebäudes unter Bürgermeister Alfons Kipfelsberger im Jahr 2009 abgeschlossen. Dritter im Bunde ist nun Bürgermeister Georg Krojer, der als letzte Bauphase die Gestaltung der Außenanlagen umsetzte. Die Weitsicht der Bürgermeister und Gemeinderäte lobte Hauner explizit. Mit diesem Projekt habe Mauern „einmal mehr Verantwortung für seine Geschichte“ übernommen und einen „Volksgarten“ geschaffen. Die Mauerner Bürger forderte er auf: „Nutzen Sie diesen Ort!“

Die Idee sei gewesen, diesen historischen Platz erlebbar zu machen, sage Krojer. Man habe einen Ort der Begegnung schaffen wollen. Das betonte auch Moosburgs evangelische Pfarrerin Regine Weller. Sie war von Pfarradministrator Viktor-Roland Spielauer eingeladen worden, gemeinsam eine ökumenische Weihe des Parks vorzunehmen – ein wichtiges Zeichen für Mauern, wie Weller betonte. Dafür dankte sie dem katholischen Kollegen. Der hatte zuvor den Festgottesdienst unter freiem Himmel geleitet hatte – nicht ohne eine Prise Humor und mit Unterstützung der Mauerner Blaskapelle und den „feschen Madeln“ vom Kirchenchor.

Gäste waren zahlreich erschienen, auch „Blaublütige“. Zum Beispiel Felix Graf de La Rosèe, dessen Vorfahre Johann Kaspar Aloise Basselet de La Rosée einst Hofmarkherr zu Mauern war. Oder die Hallertauer Hopfenkönigin Sabrina Schmalhofer. Zusammen mit den Mauerner Bürgern feierten sie in bester Stimmung das erste Schlossparkfest – den Auftakt für eine neu begründete Tradition des Ortes.

Claudia Bauer

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