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Hörner und Helau: Der Mauerner Faschingsumzug war wieder äußerst gut besucht.

Buntes Treiben und kreative Gruppen

Faschingsumzug in Mauern: Narren im Nadelöhr

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Beim Faschingsumzug in Mauern ging wieder mächtig die Post ab. Die weit über 1000 Besucher erlebten spektakuläre Wagen und witzige Aktionen.

Mauern – Von so einer kleinen Brückenbaustelle lassen sich die Narren in der Faschingshochburg Mauern nicht ausbremsen: Am Sonntag gab es trotzdem den großen Umzug durch den Ort – nur eben mit einer besonderen Herausforderung für die PS-Künstler, die auf der Ausweichroute die großen Gefährte zentimetergenau durch die Engstelle an der Ecke Berg-/Birkenstraße rangieren mussten.

Engstelle bewältigt: die Narrhalla Gammelsdorf im Ortskern.

Das monströseste Gefährt hatte die Gammelsdorfer Narrhalla, bei der das Prinzenpaar in luftigen Höhen thronte. Für die Fahrer der breiten Traktoren mit den langen Anhängern war diese Passage des Metzgerecks die ganz besondere Prüfung. Und wenn man da heil durchkam, stand Bürgermeister Georg Krojer mit schwarzer Fliege als Mauerner Begrüßungsprominenz bereit.

Eine Gruppe Mauerner Faschings-Freunde mit ihrem Muppet-Motto.

Der Kreativität waren wieder einmal keine Grenzen gesetzt. So gibt es einen lockeren Zusammenschluss von zehn Mauerner Faschingsfreunden, die diesmal die Muppet Show zu ihrem Thema gemacht hatten. Die Gruppe hatte die Figuren im Dreierpack verkörpert: In der Mitte lief immer einer der Faschingsfreunde, jeweils mit den Marionetten vor und hinter sich. Diese Idee hatten die Mauerner im Internet gefunden – und dann beim Umzug feststellen müssen, dass das Laufen mit der Begleitung nicht ganz ohne ist. Überrascht war die bunte Truppe auch, dass die kleinen Kinder an den Straßenrändern die Muppet Show nicht mehr kennen. Ein Dialog sprach Bände, als ein Kind fragte, was für Figuren das seien und die Mutter antwortete: „Das ist die Sesamstraße.“

Ein knalliger Hingucker war diese Gaudigruppe.

Den Umzug mit weit über 1000 Besuchern, die in Fünfer- und Sechserreihen an der Straße standen, ließen sich auch viele örtliche Vereine nicht entgehen. Knapp 50 Wagen beteiligten sich diesmal, und die Narrhalla-Gruppen aus dem Umland durften natürlich ebenfalls nicht fehlen. Deren nicht enden wollende Helau-Rufe waren gefühlt bis nach Moosburg und Gammelsdorf zu hören.

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