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Bei der Ausstellung im Alten Rathaus Mauern: Künstlerin Lea Nager.

Im Alten Rathaus

Kunst aus zwei Generationen: Lea Nager und Helga Querfeld-Stier stellen in Mauern aus

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Die Kunstgalerie im Alten Rathaus ist schon lange eine feste Größe in Mauern. Jetzt wurden die Räumlichkeiten bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr genutzt: von zwei Künstlern aus zwei unterschiedlichen Generationen.

Mauern - Die Jüngere, Lea Nager, kommt aus Langenbach und studiert aktuell in Bamberg. Künstlerisch ist sie erst einmal in Erscheinung getreten, bei einer Ausstellung in Oberhummel. Mit der Anfrage für das Alte Mauerner Rathaus wurde sie überrascht, weil die 24 Jahre junge Studentin der Politikwissenschaften die Kunst eher für sich selbst macht. Sie sei spontan, genieße diese Freiheit und ziehe aus den Arbeiten Kraft, „weil die Kunst für mich immer etwas Meditatives hat“, erzählt Nager. In Mauern kamen ihre Arbeiten sehr gut an. „Ich habe mir vieles selbst beigebracht“, sagt die junge Frau, deren Kunst in bestem Neudeutsch „Dotwork“ heißt.

Dotwork heißt diese gepunktete Kunstform von Lea Nager.

Die Langenbacherin macht sich oft Skizzen, aus denen dann mit unzählig vielen schwarzen Punkten die tatsächlichen Bilder werden. Deshalb muss man bei Lea Nagers Schwarzweiß-Werken ganz genau hinsehen. Die Arbeitsweise dieser Bilder macht deutlich, dass die Künstlerin aus der Tattooszene stammt. Aktuell gibt es bereits fünf Menschen, die Lea Nagers Kreationen unter der Haut tragen.

Helga Querfeld-Stier zeigt Surrealismus und Expressionismus

Die zweite Künstlerin der Doppelausstellung, Helga Querfeld-Stier, findet die Kombination mit der jungen Kunst höchst spannend, wie sie sagt, „weil Ausstellungen mit zwei oder drei Künstlern das Beste für alle sind“. Der Surrealismus und der Expressionismus sind die liebsten Arbeitsbereiche der Künstlerin, die schon öfter in Mauern ihre Arbeiten gezeigt hat.

Surreale Werke zeigte Helga Querfeld-Stier den Besuchern im Alten Rathaus.

Auch bei Helga Querfeld-Stier muss der Betrachter genau hinsehen, denn ihre Werke sind oft Collagen verschiedener Passagen – bestehend aus Malerei, Zeitungsausschnitten oder Fundstücken aus der Natur. Die 80-Jährige war lange Zahnärztin in Mauern und ist deshalb vielen Menschen im Ort keine Unbekannte.

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