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Infotreffen im Rathaus

Mauern macht sich Gedanken über seine Senioren

Mauern will etwas für die Senioren im Ort tun. Ein Treffpunkt, betreutes Wohnen, ein Pflegedienst – die Gemeinde lotet derzeit aus, wohin die Reise gehen könnte. Gute Ideen gibt es bereits.

Mauern – Der Anfang ist gemacht: In Mauern gab es eine Befragung unter Bürgern, die über 60 Jahre alt sind. Demnach besteht durchaus Bedarf nach einer eigenen Senioreneinrichtung in der Gemeinde. Inzwischen haben sich die Verantwortlichen auch drei Einrichtungen unterschiedlichster Art angesehen. Am Montagnachmittag wurde bei einem Treffen im Rathaus das weitere Vorgehen besprochen.

Das Fazit: Zwei Arbeitskreise sollen ins Leben gerufen werden. Die eine Gruppe von acht Leuten will sich Gedanken über einen „Kümmerer“ machen, der die Gemeinde künftig in ihrem Bemühen unterstützt und die Koordination der Aufgaben übernimmt. Der andere, etwa gleich große Arbeitskreis, ist dazu da, Ideen für eine Wohnanlage zu entwickeln. Im März kommenden Jahres will man die Ergebnisse präsentieren.

Abwägen, was Mauern wirklich braucht

Unterstützung beim Bemühen, für ältere Menschen in Mauern etwas zu unternehmen, hat sich die Gemeinde bei der Arbeitsgruppe Sozialplanung und Altersforschung (AfA) in München geholt. In welche Richtung es gehen könnte, das zeigte das Treffen am Montag im Rathaus. Es war viel von betreutem Wohnen, aber auch von einem Mehrgenerationenhaus die Rede. Für Bürgermeister Georg Krojer galt es abzuwägen und „herauszukristallisieren, was Mauern wirklich braucht“.

AfA-Mitarbeiterin Linda Martin wollte zunächst einmal wissen, was die Besichtigungen ergeben hätten. Eine Einrichtung wie das Altenservice-Zentrum in Eching (ASZ) mit betreutem Wohnen, mit einem Mehrgenerationenhaus und einigem mehr wäre wünschenswert, aber doch etwas zu hoch gegriffen, wie sich bei der Debatte herausstellte. 

Eine Idee: betreutes Wohnen neben dem Pfarrheim

Martin brachte indes die Person des Kümmerers ins Spiel, was hilfreich bei der Umsetzung sei. Das führte zu der Überlegung, im Alten Rathaus ein Büro oder eine Art Treffpunkt für Senioren einzurichten. Otto Pauer, Referent der Pfarrgemeinde, brachte die Idee ein, gemeinsam eine kleine, betreute Wohnanlage neben dem Pfarrheim zu errichten.

Laut Martin gelte es nun, so viele Mauerner wie möglich ins Boot zu holen. Krojer sprach von „einem Gerüst“, das stehen müsse, bevor man wirklich etwas baue.

Alexander Fischer

Rubriklistenbild: © dpa

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