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Bunt, kreativ, unterhaltsam war der Faschingsumzug in Mauern - eben genau so, wie man es von der Faschingshochburg im nördlichen Landkreis erwartet. 
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Faschingsumzug in Mauern

Wo sich der Fasching von seiner schönsten Seite zeigt

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Was für ein Umzug! Die Narren aus Mauern haben wieder alles dafür getan, um ihrem Ruf alle Ehre zu machen. Es war - ganz so wie man es von dem Spektakel in der Faschingshochburg erwartet - ein prächtiger, unterhaltsamer, farbenfroher und herrlich kreativer Umzug. So viel gute Laune auf einem Haufen - ganz Mauern war in Faschingslaune.

Mauern – Der Nachwuchs hatte sich als Cowboy, Indianer, Polizist oder Fee verkleidet, hatte sich vor allem aber mit Tüten und Taschen ausstaffiert. Und so standen die Kinder am Sonntagnachmittag erwartungs- und hoffnungsvoll am Straßenrand, um beim Mauerner Faschingszug möglichst viele Süßigkeiten zu ergattern. Für die (lokal)politischen Aussagen und Spötteleien, die manche der Gruppen und Wagen mit nach Mauern gebracht hatten, hatte der Nachwuchs freilich keine Zeit.

Die urige Rentnerband aus Nandlstadt marschierte voraus, gab das Tempo und den Takt vor. Die schweren Wagen, teilweise gar doppelstöckig, die von riesigen Traktoren gezogen wurden und ohrenbetäubendes Wummern verbreiteten, kamen erst in der zweiten Hälfte des Zuges. Die Gartenfreunde hingegen hatten sich auf Raupenjagd begeben, der Vespa-Club Mauern zauberte mit tollen Kostümen einen Hauch von Karneval in Venedig in die Mauerner Hauptstraße.

Und dann war ein ganzes Gallierdorf los – mit diversen Obelixen, Asterixen und Plüsch-Idefixen. Aus Wang war die Gruppe nach Mauern gekommen, um zu verkünden, dass zwar alle Wege nach Rom, aber keiner nach Wang führt. „Scheiß Römer!“, so der Schlachtruf.

Beliebtes Motiv: die Bienen. Genauer die geretteten Bienen, wie die auf dem Wagen der KLJB Mauern. Der Skiclub Mauern war als Wald und Jäger unterwegs, Bäume marschierten durch die Straße und winkten fröhlich den vielen tausend Menschen zu, die den Faschingszug bejubelten. Dann war da eine Gruppe, die den Diesel-Skandal aufgriff, und dann gab es da noch eine lustige Truppe, die sich beim Bau einer Brücke extra blöd anstellte und so das ewig andauernde Baugeschehen an der Brücke über den Mauerner Bach bei Pfettrach gekonnt karikierte.

Die Ex-Prinzen aus Mauern hatten sich den Vespa-Freunden angeglichen und kamen in prachtvoller Verkleidung á la Venedig daher, die Ex-Prinzessinnen hatten sich in Bewohnerinnen aus dem Reich der Mitte verwandelt und führten eine Papierdrachen mit sich. Der Mauerner Elferrat musste sich gar nicht verkleiden. Die Schlachtgesänge, die die Gruppe anstimmte, waren nicht viel leiser als die Dezibel-Monster auf den großen Wagen. Beliebt waren die Elfer besonders bei den Kindern, warfen sie doch Süßigkeiten mit vollen Händen ins, manchmal sogar aufs Volk. Aber so füllten sich die Tüten und Taschen des Nachwuchses eben besonders schnell. 

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