Interview mit Franzi Sgoff (21)

„Meine Blindheit kann anderen die Augen öffnen“

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„Man sieht nur mit dem Herzen gut.“ Davon ist Franzi Sgoff (21) überzeugt. Die junge Freisingerin ist blind. Mit dem Freisinger Tagblatt hat sie ganz offen von ihrem Leben in einer Welt erzählt, die sie nicht mit den Augen sieht.

In ihrer Freizeit fühlt sich Franzi Sgoff so gut wie nie behindert. Anders im Berufsleben: Hier stößt die Fremdsprachenkorrespondentin, die auch schon ein Praktikum beim Freisinger Tagblatt absolviert hat, oft an ihre Grenzen. Grenzen, die es, wie sie sagt, eigentlich gar nicht gibt.

-Franzi, was ist deine Lieblingsfarbe?

Rot!

-Wie stellst du dir Farben vor?

Ich ordne Farben bestimmten Gefühlen zu. Rot, das steht für mich für Leidenschaft, Feuer und Energie. Blau, das ist Ruhe. Wie ein stilles Wasser, das leise vor sich hin plätschert. Grün, das ist für mich die Farbe der Hoffnung. Das stelle ich mir vor wie eine Wiese. Du merkst, es sind auch hier Dinge, die ich nur aus Erzählungen kenne. Ich weiß nämlich nicht, dass eine Wiese grün ist. Das hat man mir erzählt. Für jemanden, der einmal sehen konnte, ist das einfacher. Der weiß, wie grün aussieht. Schwarz steht für mich für trist, genauso wie grau.

-Du hast also nicht erst im Laufe deines Lebens dein Augenlicht verloren. Was weißt du über deine Blindheit?

Ich bin zu früh auf die Welt gekommen, war danach im Brutkasten. Es lag wohl an einem Sauerstoffmangel. Genau weiß ich das nicht. Ich kann mich nicht ans Sehen erinnern. Manchmal habe ich das Gefühl, ich kann Umrisse erkennen. Aber das wird immer seltener.

-Kannst du zwischen hell und dunkel unterscheiden?

Wenn die Sonne scheint, kann ich die Sonne auf der Haut spüren. Aber zwischen hell und dunkel gibt es ansonsten keinen Unterschied für mich.

-Mit welchem Sinnesorgan gleichst du die Tatsache, dass du nicht sehen kannst, aus?

Mit dem Hören. Ich höre zwar nicht besser als andere – das ist ein Irrglaube. Ich höre nur genauer. Ein sehender Mensch verlässt sich zu 80 Prozent auf seine Augen. Bei mir müssen das meine anderen Sinne ausgleichen. Und ehrlich gesagt habe ich ganz schön Respekt vor meinen Sinnen und vor dem, was die leisten.

-Ist es einfacher, nie gesehen zu haben? Weil du so nicht weißt, was dir fehlt.

Da bin ich hin- und hergerissen. Wenn mir jemand etwas beschreibt wünsche ich mir schon oft, zu wissen, wie die Dinge für andere aussehen. Dann erlebe ich wieder Dinge, die mir zeigen, dass es anders schwerer ist. Die Freundin einer ehemaligen Kollegin ist plötzlich erblindet. Und sie tut sich richtig schwer damit, es ist neu und beängstigend für sie. Da brauche sogar ich viel Fingerspitzengefühl. Sie ist zum Beispiel gerade jetzt an Weihnachten sehr traurig darüber, nichts zu sehen. Ich habe mit ihr telefoniert und ihr gesagt, dass man gerade zu der Zeit viel mit den anderen Sinnen erlebt, den Duft von Plätzchen, den Tannenzweigen. Aber es ist hart für sie.

-Du hast erst kürzlich ein Seminar für Menschen mit Sehbehinderung organisiert. Worum ging es da?

Vor allem um Körpersprache. Ich habe früher beim Sprechen immer furchtbar mit den Händen gefuchtelt. Bis mir mal jemand gesagt hat, ich sehe aus, als wolle ich wegfliegen. Andere Blinde richten den Blick auf den Boden. Das passiert schnell, weil es leichter ist, als zu versuchen, die Augen in die Richtung unseres Gesprächspartners zu wenden. Und wir können uns auch keine Dinge von anderen abschauen, so wie Sehende das tun. Blinde Menschen sollten, finde ich, ganz besonders auf ihre Körpersprache aufmerksam gemacht werden. Ich war auch in Belgien beim International Camp on Communication and Computers. Dort wurde uns gezeigt, wie man gut gestikulieren kann. Das musst du üben. So etwas wie Daumen hoch, wenn du was gut findest, oder mit den Fingern mitzählen, das ist für Sehende geläufig. Wir müssen uns darauf konzentrieren.

-Wenn du sagst, dich hat jemand auf dein wildes Gestikulieren aufmerksam gemacht: Wie wichtig ist so ein Feedback für dich? Und von wem kommt es?

Von wem sowas kommt ist ganz unterschiedlich. Ebenso wie die Art, wie Menschen etwas sagen. Grundsätzlich ist das nicht nur meiner Familie und den engen Freunden vorbehalten. Ich bin da sehr offen.

-Verletzt es dich nicht, wenn Menschen dir offen sagen, wenn ihnen etwas an deinem Verhalten auffällt?

Natürlich gibt es auch sehr verletzendes Feedback. Ich würde mir wünschen, dass Menschen mich auf Dinge aufmerksam machen. Wie beispielsweise: „Mir fällt auf, dass du viel mit deinen Händen sprichst.“ Und nicht: „Jetzt fuchtelst du schon wieder mit deinen Händen rum.“ Für gutes Feedback bin ich nicht nur offen, ich wünsche es mir. Nur so kann ich besser werden, nur so weiß ich, wie ich auf andere wirke. Aber zu hart soll es halt nicht sein. Ich hatte beispielsweise eine Lehrerin in der Realschule, die konnte nicht sachlich kritisieren. Nach einer Unterrichtsstunde bei der war ich immer richtig deprimiert, das habe ich schwer ertragen.

Meine Eltern haben mich auf viele Dinge vorbereitet

-Das war bestimmt auch für deine Eltern schwer. Wie ist das jetzt: Schaffen Sie es, deine Hand loszulassen?

Meine Eltern haben mich auf viele Dinge des Lebens vorbereitet und unterstützen mich in allem. Aber für sie ist dieses Loslassen wohl noch ein bisschen schwerer als für Eltern von Sehenden. Ich weiß noch, als ich mit 18 zum ersten Mal alleine Zug gefahren bin. Das wollte ich einfach – und da hab ich mich dann durchgesetzt. Meine Eltern haben sich große Sorgen gemacht. Oder als ich vor kurzem nach Belgien gefahren bin, war es auch ein Kampf, weil sie einfach Angst um mich haben. Mein Papa hat mich nach dieser Reise auch gefragt, was mir das gebracht hat. Und es hat mir Vieles gebracht. Selbstbewusstsein, die Gewissheit, mich alleine zurechtzufinden – sogar in einem fremden Land. Manchmal bremst mich diese Sorge, weil ich mir denke: „Wenn dir das deine Familie schon nicht zutraut, schaff ich das dann?“ Aber im Herzen weiß ich, dass das wohl ganz normal ist. Ich würde mir mehr Gedanken machen, wenn es diese Fürsorge meiner Eltern nicht gäbe.

-Bist du ein mutiger Mensch?

Mittlerweile würde ich sagen: Ja. Früher, zu meiner Realschul-Zeit, nicht so. Da hatte ich an der Schule schwer mit Mobbing zu kämpfen, das war keine schöne Zeit. Danach kam meine Ausbildung zur Fremdsprachenkorrespondentin. Da war ich ganz allein auf mich gestellt, ohne Betreuung und Assistenz, so wie in der Schule. Ich habe gelernt, um Hilfe zu bitten. Das erfordert mehr Stärke und Mut als immer zu denken: „Ich muss das alleine schaffen.“ Aber auf dem Weg dorthin hatte ich viele Durchhänger und auch zum ersten Mal richtig Probleme mit meiner Blindheit.

-Zum ersten Mal also die Frage „Warum ich?“?

Ja. Das hat sich so langsam angebahnt. Ich bin wegen meiner Blindheit erstmals regelmäßig an meine Grenzen gestoßen. Dann war ich mit meinen Eltern in Dresden, ein Vereinsausflug. Es war ein blöder Tag, mir ging es nicht gut. Und dann hat mir im Vorbeigehen ein Bekannter auf den Hintern gehauen und „Hallo Franzi“ gesagt – und mir sind die Sicherungen durchgebrannt. Ich habe mich so ausgeliefert gefühlt. Das war ein Übergriff, ein Eingriff in meine Privatsphäre – obwohl derjenige das bestimmt nicht böse gemeint hat. Zum ersten Mal ist alles aus mir herausgebrochen, das war der berühmte Tropfen, der das Fass zum Überlaufen gebracht hat. Damals war dann im Gespräch, ob ich mit einem Psychologen über alles reden möchte. Aber es kann ja auch kein Psychologe nachvollziehen, wie es mir geht, wie ich mich in so einer Situation fühle – es sei denn, der Psychologe ist auch blind. Aber all das mal rauszulassen, in Worte zu fassen, zuzulassen, dass ich es auch mal ungerecht finde, nicht sehen zu können, das hat gut getan. Von da an ging es mir besser. Nach meiner Ausbildung kam dann mein Praktikum bei Microsoft. Da habe ich meine Blindheit zu schätzen gelernt. Meine Blindheit gibt mir die Fähigkeit, anderen Menschen die Augen zu öffnen.

-Wie genau hast du deine Blindheit schätzen gelernt?

Schon allein die Tatsache, wie das Praktikum überhaupt zustande gekommen ist. Ich war in der S-Bahn und habe einer fremden Frau, die mich danach gefragt hat, gezeigt, wie ich als blinder Mensch mein Smartphone nutze. Mit in der Bahn war eine Frau von Microsoft, die das mit angehört hat. Wir sind ins Gespräch gekommen, sie hat mir gesagt, dass Barrierefreiheit ein großes Thema bei Microsoft sei. Wir haben E-Mail-Adressen ausgetauscht. Das Gespräch war einfach der Wahnsinn. Ich war so aufgeregt, dass ich meinen Ausstieg in der S-Bahn verpasst habe.

-Wie ging es weiter?

Sie hat mir sofort eine E-Mail geschrieben und mir angeboten, mich bei Microsoft für eine Praktikumsstelle zu bewerben. Ohne meine Blindheit wäre ich nie mit ihr ins Gespräch gekommen. Und die Zeit bei Microsoft – erst waren drei Monate geplant, am Ende bin ich ein halbes Jahr geblieben – war so wichtig und wertvoll für mich. Ich bekam ein Laptop mit Sprachausgabe und Brailletastatur zur Verfügung gestellt. Das war alles so selbstverständlich, so unkompliziert – da ist mir aufgefallen, dass meine Blindheit gar nicht so viel ausmacht, wenn man sie als selbstverständlich hinnimmt, sie nicht in den Mittelpunkt rückt. Ich war auch richtig in die Arbeitsabläufe eingebunden während meiner Zeit da, hab mich viel mit Barrierefreiheit auseinandergesetzt, durfte einen Blog über meine Arbeit schreiben und habe Verbesserungsvorschläge für ein Social-Media-Programm für Unternehmen gemacht, die auch wirklich umgesetzt wurden.

„Ich bin selbstbewusster geworden“

-Die Zeit da hat dich offenbar nachhaltig beeindruckt.

Viel mehr noch: Die Zeit hat mich zum Positiven verändert, ich bin selbstbewusster geworden. Die Eindrücke, die ich da bekommen habe, werden mich ein Leben lang begleiten.

-Wie stellst du dir deine berufliche Zukunft vor. Was machst du gerade?

Ich schreibe viele Bewerbungen und bekomme viele Absagen. Ich kann nicht sagen, ob das mit meiner Blindheit zu tun hat. Das würde ja auch keiner offen zugeben. Aber tatsächlich glaube ich, dass es bei manchen eine Rolle spielt. Ich war auch im Arbeitsamt, da wurde mir geraten, in meiner Bewerbung zu verschweigen, dass ich blind bin. Aber das ist doch völlig unlogisch! Zum einen, weil es zu mir gehört. Zum anderen steht in meinem Lebenslauf, dass ich auf einer Blinden- und Sehbehindertenschule war.

-Bist du gerade an einem Punkt, an dem du dich von der Gesellschaft und den Umständen behindert und eingeschränkt fühlst?

Früher war ich überzeugt davon, ich bin behindert. Mittlerweile ist es wirklich so, dass ich spüre, wie die Gesellschaft einen behindert. Nicht in der Freizeit. Aber beruflich stoße ich einfach immer wieder an die unterschiedlichsten Grenzen. Die Hemmschwelle, einen sehbehinderten oder blinden Menschen zu einem Vorstellungsgespräch einzuladen, ist beispielsweise sehr hoch. Ich kann nur an jeden Arbeitgeber appellieren, Ängste abzubauen. Man muss auch keine Angst vor zusätzlichen Kosten haben – die Arbeitsplatzausstattung übernimmt das Arbeitsamt. Aber ich bin überzeugt davon, dass ich eine Firma im persönlichen Gespräch von mir und meinen Fähigkeiten überzeugen könnte.

-Macht es dich traurig, dass du beruflich so um eine Chance kämpfen musst?

Nein, nicht mehr. Ich versuche, damit zu leben – und das gelingt mir meistens ganz wunderbar. Es ist halt noch viel an Aufklärungsarbeit zu leisten. Barrierefreiheit ist ein großes Thema.

-Wie barrierefrei empfindest du die Stadt Freising?

Der neue Bodenbelag in der Innenstadt ist toll. Kopfsteinpflaster ist schwer, da bleibt der Stock immer hängen. Die Läden sind in Ordnung – aber ich bin auch nie alleine beim Einkaufen unterwegs. Was ich schön fände, wären Restaurants, die Speisekarten in Punktschrift anbieten. Das gibt es schon in vielen anderen Städten.

-Welche Rolle spielt dein Äußeres für dich?

Mein eigenes Aussehen ist mir sehr wichtig. Das von anderen hingegen ist wirklich zweitrangig. Das ist der Vorteil der Blindheit: Du machst dir ein anderes Bild, legst den Fokus auf die wirklich wichtigen Dinge. Zuverlässigkeit, einen guten Charakter und solche Dinge. Ich möchte beispielsweise einen Partner, der etwas aus seinem Leben macht. Das ist mir sehr wichtig. Ich hatte auch schon einen Freund, ohne jegliche Ziele im Leben. Das war sehr anstrengend.

-Stichwort Liebe. Was muss jemand „mitbringen“, damit du dich in ihn verliebst?

Ich achte auf die Stimme, auf den Geruch eines Menschen. Auch bei meinem Partner ist mir das Äußere nicht so wichtig. Außer einen Vollbart, das würde ich bei meinem Freund nicht haben wollen (lacht). Mein Freund und ich ergänzen uns in vielen Dingen gut. Ich bin ehrenamtlich sehr engagiert, er macht lieber Dinge für sich und uns – akzeptiert es aber, dass ich so viel um die Ohren hab. Auch hier ist die Blindheit ein Vorteil: Man geht unvoreingenommen auf Menschen zu und macht sich ein Bild, das nichts mit Äußerlichkeiten zu tun hat.

-Liebe ist auch das Thema deines Buches, das du gerade schreibst. Träumst du von einer großen Autorenkarriere?

Ich bin noch gar nicht ganz fertig, habe aber tatsächlich schon viele und große Pläne mit meinem Roman. Ich würde gerne Lesungen im Dunkeln machen, und den Menschen so meine Blindheit näher zu bringen. Ich würde gerne Lesungen an Schulen organisieren.

-Geht es in dem Buch um das Thema Blindheit?

Es ist nicht das zentrale Thema, aber es kommt vor. Eigentlich hatte ich das nicht geplant – aber dann wollte ich die Chance nicht verschenken. Es ist ein Jugendroman – und damit eine gute Gelegenheit, junge Menschen auch an das Thema Blindheit heranzuführen.

-Wann soll dein Roman erscheinen?

Mein Wunsch ist der Herbst 2018. Der bislang fertige Teil liegt gerade bei einer Lektorin. Ich hoffe jetzt, einen Verlag zu finden. Das ist alles sehr spannend.

-Was würdest du tun, wenn du für einen Tag sehen könntest?

Wahrscheinlich würde ich sofort die Augen wieder schließen wollen, wegen der vielen Eindrücke. Ich würde mich zuerst selbst im Spiegel anschauen. Dann würde ich mich schminken. Und dann würde ich meine Familie und meine Freunde ansehen. Ich würde Autofahren.

-Welche Botschaft hast du für alle Sehenden?

„Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“ Ich würde mir wünschen, dass die Menschen sich dem Thema Blindheit mehr öffnen. Sich auch trauen, auf der Straße einem Menschen Hilfe anzubieten. Das Schlimmste, was einem da passieren kann, ist ein „Nein danke, ich brauche keine Hilfe.“

Interview: Andrea Beschorner

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