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Katze zu Tode gequält: Welche Strafe droht?

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Grausam getötet: Die elf Monate alte Katze Jessica wurde brutal misshandelt.

Moosburg - Der Fall der auf bestialische Weise gefolterten und getöteten Katze Jessica erschüttert Tierfreunde im ganzen Landkreis. Wir sprachen mit cem Chef der PI Moosburg, welche Strafe dem Täter droht.

Das elf Monate alte Kätzchen wurde vergangenen Donnerstag von ihren Besitzern in einem Graben in Volkmannsdorferau bei Moosburg gefunden. Die Polizei fahndet mit Hochdruck. Der Münchner Merkur hat bei Christian Bidinger, Chef der PI Moosburg, nach dem aktuellen Stand gefragt.

Gibt es schon Hinweise auf den Täter?

Leider sind aus der Bevölkerung bis jetzt noch keine Hinweise zur Tataufklärung eingegangen. Wir wissen nicht, ob der Täter eine einschlägige Vorgeschichte hat, ob es sich einfach um einen Tierhasser handelt, oder ob andere Umstände, die wir nicht kennen, eine Rolle spielen.

Wie wird ein solches Vergehen bestraft?

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Christian Bidinger

Wer ein Wirbeltier grundlos tötet, muss laut Paragraf 17 des Tierschutzgesetzes mit einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren oder einer Geldstrafe rechnen. Diese Strafe droht auch, wenn einem Wirbeltier erhebliche Schmerzen oder Leiden zugefügt werden, ohne es zu töten.

Haben Sie denn schon einmal einen ähnlichen Fall erlebt?

Es kommt leider immer wieder vor, dass Tiere mit präparierten Ködern vergiftet werden, das ist ja gerade erst in dem Landkreis Fürstenfeldbruck passiert. An einen Fall von dieser Art und Weise kann ich mich aber nicht erinnern.

Interview: Teresa Pancritius

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