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Im historischen Feuerwehrauto chauffierte Hans Niedermaier (dunkles Poloshirt) die Gäste des Sommerfests durch die Innenstadt.

Bei der Moosburger Feuerwehr   

Feuerwehr Moosburg: Kleine Abenteuer, großes Fest

Für Emil Heimbach ging es hoch hinaus. Der Bub war am Samstag der erste, der sich beim Sommerfest der Moosburger Feuerwehr ans „Tragl-Steigen“ wagte. Wer es dagegen nicht so mit der Höhe hatte, der konnte eine Rundfahrt in einem historischen Löschfahrzeug unternehmen. Das kam gut an.

Moosburg – Insgesamt hat die Moosburger Feuerwehr vier Oldtimer in ihrem Besitz. „Einen ganzen Löschzug“, sagt Hans Niedermaier stolz. Er ist versierter Fahrer der alten Schwergewichte und war 13 Jahre lang Leiter der Abteilung „ALF – Alte Löschfahrzeuge“. Routiniert lenkt er an diese heißen Sommertag den seltenen Mercedes durch Moosburgs Straßen und lässt sogar die Sirene kurz aufheulen. Ganz zur Freude der mitfahrenden Kinder und Eltern. „Als ich bei der Feuerwehr angefangen habe, sind wir mit diesem Fahrzeug noch ausgerückt“, erinnert sich Niedermaier. Jetzt fährt man mit den alten Brummis nur noch auf Oldtimertreffen. „Dafür haben wir extra einen Kühlschrank eingebaut, damit wir gut versorgt sind“, verrät er mit einem Augenzwinkern.

Und als er wieder um die Kurve biegt und vor dem Feuerwehrhaus zum Halten kommt, warten schon die nächsten aufgeregten Mitfahrer auf ihr kleines Abenteuer. Wie zum Beispiel Magdalena und Korbinian Fenderl mit ihren Eltern Marina und Günter. Korbinian (3) ist bereits erfahren, durfte er doch schon im vergangenen Jahr eine Runde drehen. Aber für die kleine Magdalena (2) war es die erste Fahrt im großen, roten Feuerwehrauto. Und wenn man in die Gesichter ihrer Eltern blickt, freuen die sich mindestens genauso auf das Erlebnis. Vor allem, weil sie vorne mitfahren dürfen.

Aber auch sonst war für die Gäste beim Fest gut gesorgt. Südtiroler Spezialitäten, bayerische Brotzeiten, Gegrilltes und Steckerlfisch lockten viele an. Für den guten Ton sorgten D’Holledauer Musimacher. Vorsitzender Christian Brülbeck blickte zufrieden in die gesellige Runde. Das Lob für die Organisation wollte er aber nicht einheimsen. „Die Hauptarbeit macht Gerhard Danner, unser 2. Vorsitzender“, betonte er. Der sei erfahren was Einkauf und Disposition angehe. „Der betreut das seit Jahren.“ Aber funktionieren kann das große Fest nur, wenn alle zusammenhelfen – von der Jugend bis zu den altgedienten Mitgliedern. Und das hat auch heuer wieder einmal gut geklappt.

Claudia Bauer

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