Bilder vom 1. Bierfestival auf dem Moosburger Viehmarktplatz.
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Erfolgreiche Premiere auf dem Viehmarktplatz

1. Moosburger Bierfestival: Mehrere Tausend Besucher bei Probiermesse

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Die Erwartungen wurden mehr als erfüllt: Die Premiere des Moosburger Bierfestivals auf dem Viehmarktplatz war am Wochenende ein großer Erfolg.

Moosburg – Von wegen „Was der Bauer ned kennt...“. Beim ersten Moosburger Bierfestival, das den Viehmarktplatz am vergangenen Wochenende in einen Szene-Treff für Freunde des Gerstensafts verwandelt hat, waren gerade die unbekannteren Biersorten der große Renner. Initiator Jürgen Appel zog unabhängig davon ein positives Fazit.

„Unser Steinbier geht mit Abstand am Besten“, wusste Stefan Koscha, Verkaufsleiter von der Brauerei Leikeim aus Altenkunstadt (Oberfranken), zu berichten. „Man merkt den Leuten an, dass sie’s nicht kennen. Also sagen sie sich: Dann probier ma’s halt.“ Ähnliche Erkenntnisse sammelte Mandy Oelsch von der Bergquell-Brauerei Löbau aus dem deutsch-polnisch-tschechischen Dreiländereck bei Görlitz. Ihr aus aus einer Art Trabbi-Truck ausgeschenktes Schwarzbier „Lausitzer Porter“ wurde von den Bierfans ebenso gerne getestet wie die Varianten mit Kirsche oder Erdbeer. „Die Bayern sind den sächsischen Produkten gewogen“, ist Oelsch überzeugt. Das hätten schon die ersten beiden Abende gezeigt, an denen das Publikum „zum Schluss immer bei uns hängen geblieben ist“. Was andererseits natürlich auch daran gelegen haben könnte, dass der „Porter“-Stand geographisch nahezu ideal in unmittelbare Nähe des Ein- und Ausgangstors platziert war.

Wiederholung ja - aber erst in 2019

Rund 40 Brauereien mit Bieren und anderen Spezialitäten hatte Jürgen Appel in die Dreirosenstadt locken können. Aber wurde das Angebot auch angenommen? „Super, absolut“, lautete sein Fazit. Seien es am Eröffnungsfreitag bereits rund 1000 Gäste gewesen, habe der Samstag mit rund 4000 Besuchern („Ab 16 Uhr war richtig was los, die Leute kamen aus einem Umkreis von bis zu 50 Kilometern“) die Erwartungen mehr als erfüllt. Und da auch am Sonntagnachmittag der abgezäunte Bereich auf dem Viehmarktplatz voller und voller wurde, war Appel optimistisch, sein Ziel zu erreichen: 5000 bis 6000 Bierfans.

Die konnten sich im übrigen auch ein bisschen weiterbilden: Am Sonntagnachmittag fand eine Talkrunde rund um den Gerstensaft in der Schäfflerhalle statt: Prof. Winfried Ruß von der Uni Weihenstephan-Triesdorf und Pater Lukas vom Kloster Scheyern fachsimpelten auf äußerst unterhaltsame Art und Weise. Appel: „Die Leute sind trotz der Temperaturen bis zum Schluss geblieben – ein gutes Zeichen.“

Für 2019 kündigte der Organisator „auf jeden Fall“ schon mal die zweite Ausgabe des Bierfestivals an. Der Zwei-Jahres-Takt sei deshalb vorgesehen, weil man mit dem Attenkirchener Pendant, das im nächsten Jahr wieder geplant ist, nicht konkurrieren will.

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