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Im Kastulusmünster wurde im Rahmen eines Festgottesdiensts mit Stadtpfarrer Reinhold Föckersberger (rechts Mitte) an die lange Tradition der Armen Schulschwestern in Moosburg erinnert.

150 Jahre wirken die Armen Schulschwestern in Moosburg

Segensreiches Wirken für Erziehung und Bildung

Eine weiße Rose schmückte das Bildnis der Ordensgründerin: Stimmungsvoll feierten die Armen Schulschwestern das 150-jährige Bestehens ihres Klosters in Moosburg. Im Mittelpunkt der Feier am Sonntag stand ein Festgottesdienst im Kastulusmünster, den die „Schwesternband“ musikalisch begleitete.

Moosburg – Vor dem Altar im Münster erinnerte ein Bildnis an die Ordensgründerin, Maria Theresia von Jesu Gerhardinger Ein großer Segen und ein großes Glück sei es, dieses Jubiläum feiern zu dürfen, sagte Moosburgs Stadtpfarrer Reinhold Föckersperger. Die Armen Schulschwestern gehörten zum Stadtbild.

Und dass sie auch noch viele Jahre ihr segensreiches Wirken fortsetzen möchten, das wünschte sich der Geistliche ganz besonders. Ganz im Sinne von Karolina Gerhardinger, so der bürgerliche Name der im Jahr 1985 selig gesprochenen Klosterfrau, hätten die Armen Schulschwestern Bildung und Herzensbildung an viele Generationen von Kindern weiter gegeben. Mit Gitarre, Keyboard, Schlagzeug und Gesang umrahmten die Schwestern den Gottesdienst mit rhythmischen Liedern. Im voll besetzten Kirchenschiff durften auch die Gläubigen zum Kyrie, Gloria und Halleluja einstimmen. Landrat Josef Hauner sowie die beiden Bürgermeister der Stadt Moosburg, Anita Meinelt und Josef Dollinger nahmen am Festgottesdienst teil.

Am Nachmittag war die gesamte Bevölkerung eingeladen, einen Blick hinter die Moosburger Klostermauern zu werfen. Dies wurde auch gerne in Anspruch genommen. Viele Moosburger Bürger interessierten sich für das, was den Armen Schulschwestern seit 150 Jahren in Moosburg ganz besonders am Herzen liegt: dem Charisma und der Verpflichtung der Ordensgründerin, der Erziehung und Bildung von jungen Menschen zu dienen.                                                                                      Maria Martin

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