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Ab Dienstag ist wieder Musical-Time: Moosburger Gymnasium führt „Little Shop of Horrors“ auf

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Mitwirkende des Musicals „Little Shop of Horrors“ am Gymnasium Moosburg
Eifrig am Proben waren bis zuletzt die Mitwirkenden des Musicals „Little Shop of Horrors“ am Gymnasium. © Siegfried Martin

Die Proben sind beendet, am Dienstag ist Premiere: Das Karl-Ritter-von-Frisch-Gymnasium Moosburg feiert mit „Little Shop of Horrors“ sein großes Musical-Comeback.

Moosburg – Ein farbenfrohes Poster kündigt die Aufführung des Musicals „Little Shop of Horrors“ an. Für die Klassen 9 bis 12 des Karl-Ritter-von-Frisch-Gymnasiums in Moosburg sind die Probenarbeiten derweil beendet: Am kommenden Dienstag wird der Off-Broadway-Klassiker auf der Bühne der Moosburger Stadthalle zu sehen sein. Die Gesamtleitung liegt in den Händen von Oberstudienrat Stefan Pellmaier.

Mit dem Musical knüpft die Bildungseinrichtung an eine lange Tradition an. Alle vier Jahre wird eine große Show einstudiert. Seit der Premiere des Pop-Musicals „Hair“ im Jahr 2009 gab es die Produktionen „Footloose“ (2013) und „Fame“ (2017).

Pandemie unterbrach Vier-Jahres-Rhythmus

Die Geschichte um den Blumenladen von Mister Mushnik, in dem eine geheimnisvolle Pflanze wächst, die Hunger nach Menschenfleisch hat, hätte turnusmäßig im vergangenen Jahr aufgeführt werden sollen. Weil der Vier-Jahres-Rhythmus pandemiebedingt unterbrochen werden musste, habe es erst heuer wieder „It’s Musical-Time“ geheißen, erklärt Pellmaier. „Es ist schön, wieder Musik-Spirit im Haus zu fühlen.“

Ein letzter Schliff wurde der Handlung in diesen Tagen bei einer Probenfahrt nach Nürnberg verpasst. Die einzelnen Bereiche – Schauspiel, Sing- und Tanzeinlagen sowie Übergänge und Abläufe – könnten so besser zusammengeführt werden, meint der Projektleiter. Im Musikraum der Schule waren in den vergangenen Monaten bereits viele der Songs zu hören, die richtig ins Ohr gingen: „Grow For Me“, „Somewhere That’s Green“, „Suppertime“ oder „Call Back In The Morning“ heißen die Hits des Horror-Musicals.

„Natürliche Disziplin“ litt unter dem fehlenden Präsenz-Unterricht

Für die mordlustige Pflanze, die in der Handlung dem Angestellten des Blumenladens wortwörtlich über den Kopf wächst, mussten die einzelnen Teile passgenau angefertigt werden. Im Keller unter der Schulaula wurde gebastelt, gemalt und konstruiert: Der Alien-Pflanze musste schließlich ein riesiges Maul verpasst werden. Das Schönste an den Aufführungen sei das Gemeinschaftserlebnis, meint Pellmaier. Erfahren habe er das selbst während seiner Schulzeit am Josef-Hofmiller-Gymnasium in Freising. Musical-Produktionen habe es damals unter der Leitung des damaligen Musiklehrers gegeben, Christoph Eglhuber. „Das ist mir noch in guter Erinnerung. Ich wollte das auch unseren Schülerinnen und Schülern ermöglichen.“

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Die Folgen der Pandemie habe er während der Probenmonate schon gespürt, erzählt der Pädagoge. Die „natürliche Disziplin“ seiner Schützlinge habe durch das Fehlen des Präsenz-Unterrichts gelitten. „Man musste schon ein bisserl mehr anschieben, als in den Jahren zuvor.“ Doch die Schulfamilie sei nun glücklich, dass mit „Little Shop of Horrors“ wieder ein Stück mehr Normalität im Schulalltag eingekehrt sei.
Maria Martin

Es gibt noch Karten

Die Aufführungstermine lauten: Dienstag, 5. Juli, Mittwoch, 6. Juli, Donnerstag, 7. Juli, und Freitag, 8. Juli, jeweils in der Stadthalle. Einlass ist ab 19 Uhr, die Show beginnt um 19.30 Uhr. Karten gibt’s noch bei Schreibwaren Bengl in Moosburg: Tel. 08761 62542.

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