+
Mitglieder und Ehrengäste versammelten sich im Gasthof Huber am Viehmarktplatz, um gemeinsam den Geburtstag der AWO zu feiern.

Jubiläum

Anpacken, nicht wegschauen: AWO Moosburg feiert 90-jähriges Bestehen

  • schließen

90 Jahre Arbeiterwohlfahrt in Moosburg: Zu diesem Anlass versammelten sich jetzt Mitglieder und Ehrengäste und würdigten das Erreichte der AWO.

Moosburg – Die Promi-Dichte war hoch am Samstag im Gasthof Huber am Moosburger Viehmarktplatz. Galt es doch, den Geburtstag einer Institution zu feiern, die vielen Menschen geholfen und seit ihrem Bestehen wirklich etwas „bewegt“ hat, wie Bürgermeisterin Anita Meinelt es formulierte: Die Arbeiterwohlfahrt Moosburg (AWO) konnte ihr 90-jähriges Bestehen feiern. Mit Franz Maget, dem ehemaligen Vizepräsidenten des Bayerischen Landtags, war sogar ein ganz prominenter Promi als Festredner in die Dreirosenstadt gekommen.

Während der Moosburger Zitherclub in kleiner Besetzung für den würdigen Rahmen sorgte, versicherte Meinelt den Gästen und der AWO, dass deren Ziele heute so aktuell seien wie vor 90 Jahren: für die Menschen da sein, die Hilfe brauchen. Denn: „Sie schauen nicht weg, Sie packen an, Sie sind Vorbilder.“ Und das sowohl ehrenamtlich durch die Organisation von Ausflügen, Seniorentanz und vielem mehr, sondern auch hauptamtlich als Betreiberin des Seniorenheims in Moosburg.

„Man muss die Menschen mögen“

Landrat Josef Hauner betonte in seinem Grußwort, dass es trotz gesetzlicher Regelungen, Vorgaben und Hilfen Menschen gebe, „denen man darüber hinaus helfen muss“. Und da seien Menschen und Einrichtungen wie die der AWO wichtig und unverzichtbar. Denn: „Von den Ehrenamtlichen lebt unsere Gesellschaft.“

Von einem „besonderen Haufen“ sprach Bundestagsabgeordneter Erich Irlstorfer, selbst seit langem AWO-Mitglied. 90 Jahre – das sei ein tolles und ein stolzes Jubiläum. Und noch etwas wusste Irlstorfer: „Man muss die Menschen mögen, sonst wäre man nicht bei der AWO.“ Markus Grill, der stellvertretend für seine erkrankte Frau und AWO-Kreisvorsitzende nach Moosburg gekommen war, wünschte der Moosburger Ortsgruppe, dass „noch weitere 90 Jahre hinzukommen“.

Anita Meinelt sorgte dafür, dass die Gäste der Rede von Franz Maget mit dem Titel „Aufgaben der Arbeiterwohlfahrt in der heutigen Zeit“ nicht mit leerem Magen lauschen mussten, indem sie ihre Pralinenschachtel öffnete und herumreichte. Die war ein Geschenk von AWO-Vorsitzendem Rudi Haberkorn.

Maget erinnerte daran, dass er bereits vor 25 Jahren zum 65. Geburtstag der Moosburger AWO den Festvortrag gehalten habe. Man dürfe, so mahnte er, nicht vergessen, dass es in den Jahren nach Gründung der AWO Moosburg Menschen gegeben habe, die ihre Freiheit und ihr Leben für diese Organisation eingesetzt hätten.

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Falscher Pfarrer mischt die Gemeinde auf: Hallertauer Spielgruppe zeigt „Da Rauberpfaff“
Mit der Komödie „Da Rauberpfaff“ ist derzeit die Hallertauer Spielgruppe Nandlstadt im Schapflsaal von Altfalterbach zu sehen. Und dem Publikum wird beste Unterhaltung …
Falscher Pfarrer mischt die Gemeinde auf: Hallertauer Spielgruppe zeigt „Da Rauberpfaff“
Bürgermedaille für Babette Huber: „Ein Leuchtturm für unsere Gesellschaft“
Mit einer würdigen Laudatio wurde jetzt Babette Huber mit Mauerns Bürgermedaille ausgezeichnet. Ortschef Georg Krojer hatte viele lobende Worte parat.
Bürgermedaille für Babette Huber: „Ein Leuchtturm für unsere Gesellschaft“
Neues Moosburger Christkind vorgestellt: Eine 18-Jährige auf himmlischer Mission
Die Stadt Moosburg hat ein neues Christkind. Sein Name: Nadja Maier. Gestern wurde die 18-Jährige offiziell als die Botschafterin der bevorstehenden Weihnachtszeit …
Neues Moosburger Christkind vorgestellt: Eine 18-Jährige auf himmlischer Mission
Nach Kita-Schließung: „Arche Noah“ nimmt wieder Fahrt auf
Stürmische Zeiten liegen hinter dem Pfarrkindergarten Langenbach. Doch nun gibt es gute Nachrichten für die Einrichtung, die seit September wegen Personalmangels …
Nach Kita-Schließung: „Arche Noah“ nimmt wieder Fahrt auf

Kommentare