Während die ersten Gäste ihre Bahnen ziehen, reihen sich die Verantwortlichen der Stadt am Eröffnungstag des Moosburger Freibads am Beckenrand auf.
+
Während die ersten Gäste ihre Bahnen ziehen, reihen sich die Verantwortlichen der Stadt am Eröffnungstag des Moosburger Freibads am Beckenrand auf.

Geänderte Corona-Auflagen

Auf in die Badesaison: Moosburgs Schwimmbad ist eröffnet - Was Besucher jetzt wissen müssen

  • vonNico Bauer
    schließen

In Moosburg hat seit diesem Freitag wieder das Schwimmbad geöffnet. Beim Pressetermin vor Ort wurden auch Änderungen rund um die Corona-Regeln mitgeteilt.

Moosburg – Bis aufs Wetter passte am Freitag so ziemlich alles. Bürgermeister Josef Dollinger und die Verantwortlichen eröffneten kurz vor Mittag die Moosburger Freibadsaison, die nun das zweite Mal von den Corona-Regeln bestimmt wird. Betriebsleiter Slava Zinitch sieht gegenüber dem vergangenen Jahr heuer allerdings eine Verbesserung.

Das Hygienekonzept der neuen Freibadsaison beinhaltet beim Bewegen auf dem Gelände die bekannten Grundsatzregeln mit Maskenpflicht und Abstandsgebot. Des Weiteren gibt es Begrenzungen mit maximal 800 Personen auf dem Freibadgelände und höchstens 80 Personen gleichzeitig im Wasser. Sprungturm und Rutsche dürfen immer nur von jeweils einer Person betreten werden.

Team ist gerüstet für den Start

Zinitch sieht diese Regelungen entspannt, „denn 2020 durften wir ja nur 600 Leute auf das Gelände lassen“, erinnert er sich. Sein Team sei gerüstet für den Start. Zinitchs größtes Anliegen ist die Sicherheit der Badegäste. Da das Hallenbad geschlossen wurde, waren seine Mitarbeiter zuletzt in verschiedenen anderen städtischen Einrichtungen untergebracht – von der Gärtnerei bis zum Wertstoffhof. Und deshalb haben sie nun jeden Tag vor der Freibad-Öffnung Einsätze geübt, um bei Notfällen im Wasser sofort helfen zu können.

App-Anmeldung nun doch nicht nötig

Die größte Ungewissheit herrschte in den vergangenen Tagen rund um die ursprünglich angekündigte Anmeldung für Besucher. Die App „darfichrein“ wird derzeit (noch) nicht genutzt und auch telefonische Anmeldungen werden nicht angenommen. Die Badegäste füllen am Eingang einen Zettel mit den Kontaktdaten aus, damit die Nachverfolgung bei bekannten Infektionen möglich ist. „Klar ist das wieder Zettelwirtschaft“, räumt Zinitch ein, „aber es ist übersichtlicher als die Computergeschichte. So können wir schnell zählen, wie viele Leute auf dem Gelände sind.“

Wegen der Beschränkungen bei der Besucherzahl gibt die Stadt heuer keine Dauerkarten aus. Rathauschef Josef Dollinger bat um das Verständnis der treuesten Kunden, aber so könne man möglichst vielen verschiedenen Bürgern den Freibadbesuch ermöglichen. Ansonsten müsste man für die Dauerkartenbesitzer freie Plätze auf dem Gelände vorhalten und an den heißen Tagen anderen Moosburgern und Auswärtigen den Eintritt verwehren. In der Vergangenheit, vor Corona, besuchten an Spitzentagen bis zu 3000 Leute das Schwimmbad in der Bonau.

Bürgermeister Dollinger und Betriebsleiter Zinitch lobten bei der Eröffnung Bauhof und Gärtnerei, die die Anlage „super in Schuss“ gebracht hatten. „Auf unseren Liegewiesen könnte man auch Golf spielen“, witzelte Dollinger. Bauhofleiter Martin Holzner nahm das Lob für sein Team entgegen: „Wir haben super Leute und die machen dann eben auch eine super Arbeit.“

Riesige Stoffbahnen hängen an einem Strommasten nahe Nandlstadt, Passanten vermuten bereits Dramatisches. Doch vor Ort erfährt unser Reporter den wahren Grund.

Freising-Newsletter: Alles aus Ihrer Region! Unser brandneuer Freising-Newsletter informiert Sie regelmäßig über alle wichtigen Geschichten aus der Region Freising – inklusive aller Neuigkeiten zur Corona-Krise in Ihrer Gemeinde. Melden Sie sich hier an.

Auch interessant

Mehr zum Thema

Kommentare