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In der Zick-Zack-Schlange zum Festival: Geduldig harrten die vielen tausend Besucher vor dem Einlass aus, wo in diesem Jahr deutlich intensivere Gepäckkontrollen stattfanden.

So lief der Start ins Festival

Video zum Auftakt von Utopia Island: Lange Schlangen, gute Stimmung

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Moosburg - Mit einem Riesenandrang begann am Donnerstag das Utopia Island Festival. Wir haben uns vor Ort umgeschaut - und dabei Neues erlebt. 

Einen Dreiviertelkilometer – so lang war die Schlange, die sich zwischenzeitlich vor dem Eingang bildete. Und das, obwohl sich am Donnerstag die Pforten bei Utopia Island nur zum Campingplatz und einem kleinen Teil des Festivalgeländes öffneten. Die Warterei war zum einen den in diesem Jahr intensiveren Taschenkontrollen geschuldet, und zum anderen der höheren Besucherzahl: Rund 11.500 Gäste haben sich heuer angekündigt. 

Großer Andrang am Campingplatz des Utopia Island Festivals.

Wie sich am Eingang zeigte, hatten sie neben ihrer Zelt-Ausrüstung und palettenweise Bierdosen auch viel gute Laune im Gepäck. Denn die meisten nahmen das lange Anstehen gelassen – und feierten einfach schon mal zu der Musik, die aus einer der zahlreich mitgebrachten Musikboxen tönte.

So startete das Utopia Island Festival 2016

Während sich das Feiervolk auf dem gigantischen Campingplatz häuslich einrichtete, liefen hinter den Kulissen die finalen Vorbereitungen auf Hochtouren. Im Backstage-Bereich wurden die Einzelkabinen für die Künstler dekoriert, Getränkekühlschränke aufgefüllt und letzte LED-Strahler installiert. Auch an den vier Bühnen tummelten sich noch zahlreiche Techniker, um Ton, Licht und Aufbauten für den großen Besucherandrang am Freitag vorzubereiten. Der übertrifft in diesem Jahr alles bisher bei Utopia Gekannte: Die Hauptbühne etwa ist für 10.000 Menschen ausgelegt – eine Größenordnung, wie sie sonst nur bei Mega-Festivals wie Rock im Park vorzufinden ist.

Am Ufer liegt heuer ein gestrandetes Schiff

Was beim ersten Rundgang über das Areal noch sichtbar wurde: Das Helfer-Team hatte sich wieder selbst übertroffen in Sachen Deko und kreativem Kulissenbau. So wartet auf die Besucher heuer neben einer neuen Ufermöblierung etwa ein riesiges Holzschiff, das – zur Hälfte noch im türkisfarbenen Wasser liegend – scheinbar mitten vor der „Seaside-Stage“ auf goldenem Sand gestrandet ist. Nette Anekdote dazu: Das Schiff wurde der Narrhalla Allershausen abgekauft – wo es einmal als Faschingswagen über die Straßen gerollt war.

Spielten sich auf dem Campingplatz warm: Die Band Meute gab ein spontanes Konzert fernab der Bühnen – mit fetzigem Brass und lässigem Erscheinen.

Bei der vierten Auflage des Festivals wuchsen allerdings nicht nur die Besucherzahlen. Auch die Security-Kräfte wurden spürbar aufgestockt. Laut Sprecher Leonhard Mandl sei dies eine Reaktion auf das erhöhte Sicherheitsbedürfnis der Gäste, das sich schon seit Wochen in vielen Mails und Facebook-Nachrichten an die Veranstalter herauskristallisierte. „Das haben wir sehr ernst genommen“, betonte Mandl. Auch rund um das Festival ist bereits am Donnerstag deutlich mehr Polizei zu sehen.

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