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Die Retter: Die Vorstandschaft des KSB Moosburg mit Beisitzer Andreas Mehltretter, Schriftführerin Sabine Kühne, Beisitzerin Renate Mehltretter, 1. Vorsitzende Ida Leopold, 2. Vorsitzendem Nicolas Trebst und Bürgermeisterin Anita Meinelt (v. l.).

Krise beim Kinderschutzbund Moosburg

Das Aus abgewendet

Der Kinderschutzbund Moosburg (KSB) ist vorerst gerettet. Nach langem Hin und Her hat sich mit dem Diplom-Informatiker Nicolas Trebst (47) aus Mauern ein Nachfolger für die bisherige 2. Vorsitzende Ida Leopold gefunden. Die trat an die Stelle des Vorsitzenden Thomas Langer. Ganz vorbei ist die Krise damit jedoch nicht: Die Suche nach einem Kassier läuft noch.

Moosburg – Es sah nicht gut aus für den Kinderschutzbund. Von den knapp 40 Mitgliedern, die am Mittwoch an der alles entscheidenden Jahreshauptversammlung im Gasthof Zur Länd teilnahmen, waren zwar so gut wie alle stimmberechtigt, aber nicht wählbar. Und zwar deshalb, weil sie Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter des KSB waren. Damit beschränkte sich der Kreis der Kandidaten auf einige wenige der Anwesenden.

Bürgermeisterin Anita Meinelt, die dem Kinderschutzbund ihre und die weitere Unterstützung der Stadt Moosburg zusagte, zählte sich jedenfalls nicht dazu. Als nach der Wahl von Ida Leopold tatsächlich der Vorschlag aus der Mitte der Versammlung kam, sie, die Frau Bürgermeister, möge doch den Stellvertreterposten beim KSB übernehmen, musste Meinelt lachen. „Der Witz war gut“, lautete ihre ebenso prompte wie verneinende Arbeit. Selbst wenn sie wollte, würde ihre Terminkalender eine solche zusätzliche Belastungen nicht hergeben, gab die Rathauschefin unmissverständlich zu verstehen. Das leuchtete zwar ein, aber eine Lösung war immer noch nicht gefunden.

Wahlleiterin Rosemarie Runge vom DKSB-Landesverband Bayern betonte, wie zuvor Meinelt, wie wichtig und notwendig es wäre, dass sich jemand bereit erklären möge, für den vakanten Vorstandsposten zu kandidieren. Da meldete sich schließlich Trebst zu Wort und forderte Leopold auf, „doch einmal ein bisschen Werbung zu machen“ für das Amt. Die frisch gewählte neue Vorsitzende sagte ihrem Nachfolger als 2. Vorsitzende daraufhin ihre volle Unterstützung zu. Schließlich willigte Trebst ein – und die Mitglieder wählten ihn erwartungsgemäß zum Stellvertreter von Leopold.

Ohne Wermutstropfen verlief die Versammlung dennoch nicht. Die Nachfolge von Kassierin Renate Schmid ließ sich nämlich nicht klären. Demnächst steht eine außerordentliche Mitgliederversammlung an.

Nicht minder schwer wog die Nachricht, dass der Schnupperkindergarten im Elisabethenheim vor dem Aus steht, falls sich nicht neue Räumlichkeiten finden. Die alten werden anderweitig gebraucht. Meinelt sagte allerdings zu, sich auch in diesem Punkt, um eine schnelle und gute Lösung zu bemühen.

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