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Nur noch ein Gleis ist ab Pfingstmontag auf der Strecke Landshut-Moosburg befahrbar. Drei Wochen kommt es zu Behinderungen – und Lärm für die Anwohner.

Fahrplanänderungen, Zugausfälle, Gesperrte Übergänge, Lärm

Bahn-Baustelle zwischen Landshut und Moosburg: Das müssen Pendler wissen

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Moosburg - Zug-Pendler müssen sich ab Pfingstmontag auf Behinderungen einstellen: Zwischen Landshut und Moosburg werden Gleise erneuert. Von den Arbeiten sind auch Anwohner und Autofahrer betroffen.

Die gute Nachricht vorweg: Der Zeitraum für die Gleiserneuerung zwischen Moosburg und Landshut von Pfingstmontag, 16. Mai, 22 Uhr, bis Freitag, 3. Juni, ist günstig gewählt. Zwei der geplanten drei Wochen Bauzeit fallen so nämlich in die Pfingstferien. Außerdem dürften viele Berufspendler nach dem Fronleichnams-Donnerstag den Freitag, 27. Mai, als Brückentag nutzen – und deshalb gar nicht erst in einen Zug einsteigen müssen.

Doch auf alle, die in dieser Zeit regulär auf die Bahn angewiesen sind, kommen Tage voller Behinderungen im Zugverkehr zu. Weil der Streckenabschnitt nur eingleisig befahren werden kann, verschieben sich die Fahrzeiten um bis zu 20 Minuten (früher oder später), manche Zugverbindung fällt komplett aus. Wie die Bahn mitteilt, verkehren ersatzweise Busse des Schienenersatzverkehrs.

Zuletzt wurden auf der Strecke im Oktober 2011 Schienen erneuert. Wie eine Sprecherin der Bahn erklärte, wird nun das Gegengleis von Moosburg Richtung Landshut modernisiert. Die Arbeiten finden auf rund 5,6 Kilometern Länge statt. Insgesamt werden zirka 11.300 Meter Schiene und 9.500 Schwellen erneuert. Zudem reinigt die Bahn den Schotter und verbessert an einigen Stellen die wasserabweisende Tragschicht unterhalb des Schotters. Auch eine Tiefenentwässerung wird auf 390 Metern im Bereich des Landshuter Bahnhofs erstellt. Von den Arbeiten sind auch mehrere Bahnübergänge betroffen. Bei einer Sperrung wird die Umfahrung jeweils vor Ort ausgeschildert.

Krach durch Hupen

Doch nicht nur Bahnreisende und Autofahrer müssen sich auf Unannehmlichkeiten einstellen. Auch für Anwohner im Umfeld der Bahnlinie kommen drei nervenaufreibende Wochen zu. Da ein Gleis während der Bauarbeiten weiterhin für den Zugverkehr genutzt werden kann, müssen die auf der Baustelle tätigen Mitarbeiter vor heranfahrenden Zügen gewarnt werden. Neben optischen Signalen stellt die Baufirma auch Hupen entlang der Strecke auf, die die Arbeiter auf herannahende Züge aufmerksam machen. 

Die Sirenen des automatischen Warnsystems müssen in jedem Fall lauter sein, als die eingesetzten Großmaschinen. „Der Einsatz der Warnanlage wird auf den Bauablauf abgestimmt. In Bereichen, in denen keine Arbeiten im Gleisbereich stattfinden, wird die Anlage ausgeschaltet, bis die Arbeiten wieder fortgesetzt werden“, erklärt die Bahn-Sprecherin. Damit die Strecke möglichst rasch wieder freigegeben werden kann, wird Tag und Nacht durchgearbeitet – auch an Wochenenden.

Der geänderte Fahrplan

Die Deutsche Bahn hat auf ihrer Homepage einen Ersatz-Fahrplan veröffentlicht. Dort finden sich auch weitere Hinweise zum Schienenersatzverkehr.

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