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Comeback nach 29 Jahren: „Spiel ohne Grenzen“ sorgt beim Dorffest in Aich für jede Menge Spaß

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Beim Fingerhakeln zog die Feuerwehr Pfrombach/Aich ihre Gegner über den Tisch. Sie gewann auch das gesamte „Spiel ohne Grenzen“, das heuer wieder stattfand.
Beim Fingerhakeln zog die Feuerwehr Pfrombach/Aich ihre Gegner über den Tisch. © Fuchs

Nach 29 Jahren war es endlich wieder soweit: Im Rahmen des Aicher Dorffests fand wieder ein „Spiel ohne Genzen“ statt - ein Spaß für Teilnehmer und Zuschauer.

Aich – Der „Ochs vom Grill“ war in diesem Jahr nur eines von vielen Highlights, die den zahlreichen Besuchern beim Dorffest in Aich geboten wurden. Von der stimmig interessanten, historischen Einführung am Freitagabend, über die „Spiel ohne Grenzen“-Dorfmeisterschaft am Samstag, bis zum Hunderennen am Sonntag kam alles sehr gut an. Umrahmt wurde das abwechslungsreiche Programm von bestem Wetter, dem Musikerduo „Gute Laune Express“ und kulinarischen Schmankerln von Ochs über Brotzeitbrettl. Nicht zu vergessen zahlreiche Attraktionen für Kinder, wie Hüpfburg, überdachter Sandhaufen, Torwandschießen und Losbude.

Zwei Jahre hatte es wegen der Pandemie kein Dorffest in Aich gegeben. Umso glücklicher waren die Veranstalter vom EV Aich, dass in diesem Jahr die 43. Auflage des Events stattfinden konnte. Der Freitagabend stand ganz im Zeichen der Historie der ehemals selbständigen Gemeinde Pfrombach-Aich. EVA-Vorstand Hans Koller und sein Team hatten einen Videovortrag des Historikers Dr. Dominik Reither organisiert, der die Entwicklung von den ersten Funden aus der Jungsteinzeit über die Kirchenbauten im Mittelalter, das Schulwesen, das Vereinsleben und den Kraftwerksbau bis zur Moosburger Eingemeindung 1978 aufzeigte. Zum Nachlesen waren im Festzelt einige Schautafeln ausgehängt, die von den zahlreichen Besuchern auch an den Folgetagen gerne besichtigt wurden.

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Beim Seilziehen galten erschwerte Bedingungen: Zwei Aktive mussten erst ein Bier exen, ehe sie antraten.
 Teilnehmer und Zuschauer hatten bei den Spielen ihren Spaß.
Beim Seilziehen galten erschwerte Bedingungen: Zwei Aktive mussten erst ein Bier exen, ehe sie antraten. © Fuchs

Am Samstag stand dann nach 29 Jahren das Comeback des „Spiel ohne Grenzen“, früher auch bekannt als Dorfmeisterschaft, auf dem Plan. Mit der Freiwilligen Feuerwehr Pfrombach/Aich, der Schützengesellschaft Aich, dem EV Moosburg und dem EV Aich starteten vier Teams in neun Disziplinen gegeneinander. Das „Rundballenschubsen“, das „Traglstapeln vertikal“, die „Schwindeltour“, das „Traglstapeln horizontal“, das Seilziehen und der „Wasserparcours“ fanden ab 16.30 Uhr unter freiem Himmel statt. Die finalen Herausforderungen im „Baumstammsägen“, „Fingerhakeln“ und „Masskrugstemmen“ dann ab 19 Uhr im Festzelt. Schon nach den ersten Disziplinen zeichnete sich ab, dass es einen Zweikampf zwischen der Feuerwehr und den Schützen geben würde.

Am Ende hatte die Feuerwehr, die fünf Wettbewerbe für sich entscheiden konnte, die Nase ganz knapp vorne. Dahinter landeten die Schützen, der EV Aich und der EV Moosburg auf den weiteren Plätzen. Teilnehmer und Zuschauer hatten gleichermaßen Spaß an den teils spektakulären Wettbewerben, die den Athleten alles abverlangten, auch weil die eine oder andere Sonderregel eingebaut war.

Der Mittagstisch am Sonntag mit Ochs am Grill und vielen weiteren Schmankerln war sehr gut besucht, und weder im Festzelt noch draußen waren freie Tische zu finden. Zum Abschluss des Dorffests stand traditionell das Hunderennen auf dem Programm. Leider, so Veranstalter Hanns Koller, wurden heuer nur insgesamt 16 Zamperl in den drei Kategorien angemeldet. Doch die boten mehren hundert Fans Rennsport vom Feinsten.

Josef Fuchs

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