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Feiert 2017 ein kleines Comeback: Am 29. Juli soll es eine Red Corner Nacht auf dem Moosburger „Plan“ geben.

Im Rahmen des Kultur-Festivals

Bestätigt: Red Corner feiert heuer Comeback mitten in Moosburg

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Moosburg - Das dürfte alle jungen und junggebliebenen Moosburger freuen: Das Red Corner Festival kommt heuer zurück - wenn auch in abgespeckter Form.

Er ist wieder warmgelaufen, der Festival-Planungs-Motor in Moosburgs Stadtjugendpfleger Robert Achhammer. Nachdem sein Baby, das Red Corner Festival, seit 2013 mangels Veranstaltungsort in einen Dornröschenschlaf verfallen war, bahnt sich nun völlig überraschend ein Comeback an. Denn Achhammer wurde vom Kulturverein Moosburg damit beauftragt, eine Red Corner Nacht auf die Beine zu stellen - als Teil des im Sommer auf dem „Plan“ stattfindenden Open-Air-Kulturfestivals. Termin ist der Samstag, 29. Juli.

Besonders stolz macht Achhammer die Tatsache, dass ausnahmsweise nicht er es war, der mit der Idee bei anderen angeklopft hat, sondern umgekehrt: „Die Verantwortlichen vom Kulturverein sind an uns herangetreten mit der Bitte, sie zu unterstützen. Sie wollten wohl ursprünglich selbst eine Band für die Jugendlichen verpflichten. Und nachdem das nicht geklappt hat, wurde uns angeboten, den gesamten Abend zu gestalten“, erzählt Achhammer. „Es ist schon toll, wenn man um so etwas gebeten wird. Das zeigt, dass wir es in den vergangenen Jahren nicht so ganz falsch gemacht haben, und dass man unserer Arbeit Wertschätzung entgegenbringt.“

Zusagen von überregional bekannten Künstlern

Bereits über die Weihnachtszeit habe das Team der Stadtjugendpflege nun intensiv nach Bands gesucht, die Moosburgs Nachwuchs begeistern können. Mit Erfolg, wie es aussieht: „Wir haben schon zwei Zusagen von überregional bekannten Künstlern. Mehr kann ich aber noch nicht verraten, weil die Verträge noch nicht unterschrieben sind.“ In den kommenden Tagen soll dies aber geschehen.

Robert Achhammer hat über viele Jahre das Red Corner Festival organisiert.

Insgesamt will man laut dem Stadtjugendpfleger drei Bands als Haupt-Act verpflichten, „und vielleicht tritt davor noch ein lokaler Support-Act aus Moosburg auf“. Das müsse aber alles noch geklärt werden. Geplant ist das Event für rund 1200 Besucher, „denn so viele passen auch in die Stadthalle hinein“. Die dient bekanntlich im Fall von Wetterkapriolen während des gesamten Kulturfestivals als Ausweich-Location. Wenn das Wetter mitspiele, könne sich Achhammer aber auch bis zu 2500 Besucher vor der Bühne auf dem „Plan“ vorstellen. 

Damit schon Heranwachsende ab 14 Jahren mitfeiern dürfen, soll an diesem Abend auf dem Platz kein harter Alkohol ausgeschenkt werden. Achhammer: „Das ist keine Saufveranstaltung, sondern ein Musik-Event für die jungen Leute. Wir wollen in Zusammenarbeit mit dem Jugendamt auch einen Präventionsstand aufbauen.“

„Mindestens bis Mitternacht, vielleicht sogar bis 2 Uhr“

Moosburgs Kulturreferent und Kulturvereins-Vorsitzender Rudolf Heinz zeigt sich von dem Vorhaben ähnlich begeistert wie Achhammer. „Das Red Corner Festival war sehr beliebt und hat ja auch hervorragend funktioniert. Dass wir es jetzt als Verein in Kooperation mit der Stadtjugendpflege wiederbeleben können, finde ich super.“ Die Örtlichkeit mitten in der Stadt mache das Projekt für alle Beteiligten und die Gäste spannend. „Noch lieber wäre mir freilich, wenn wir wieder ein richtiges Red Corner Festival über drei Tage hätten“, sagt Heinz.

Impressionen aus 2013: So war das letzte Red Corner Festival

Red Corner Festival in Moosburg

Laut dem CSU-Stadtrat soll die Veranstaltung gegen 17 oder 18 Uhr beginnen und „mindestens bis Mitternacht“ laufen. Heinz: „Mal sehen, wie lange wir die Genehmigung für die nötige Straßensperrung bekommen. Möglicherweise können wir dann bis zwei Uhr verlängern.“ Hinsichtlich des Lärmschutzes müssten keine besonderen Genehmigungen eingeholt werden.

Robert Achhammer und sein Team, das in bewährter Manier bei Bedarf um freiwillige Helfer aus der Moosburger Jugend erweitert werden soll, kümmern sich nun erst einmal um die restlichen Details der Veranstaltung. „Wir haben wieder richtig Blut geleckt“, sagt er. „Dass wir so etwas im Herzen der Altstadt aufziehen dürfen, das ist schon richtig genial. Unfassbar, vor ein paar Jahren hätte ich mir das nicht träumen lassen“, sagt Achhammer und lacht.

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