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In Sicherheitsgewahrsam musste der Moosburger schließlich genommen werden. 

Nach Festnahme an Tankstelle

Betrunkener Moosburger demoliert Polizeiinspektion

  • Helmut Hobmaier
    vonHelmut Hobmaier
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Erst randalierte er an einer Tankstelle, dann demolierte ein Moosburger die Polizeiwache. Dort war aber noch nicht Endstation.

Moosburg– Eine ausgesprochen turbulente Nacht zum Sonntag bescherte ein 33 Jahre alter MoosburgerMoosburg der Polizei. Erst beleidigte er die Beamten und wurde so aggressiv, dass er in Gewahrsam genommen werden musste. Dann demolierte er auch noch die Polizeiinspektion.

Beherzte Zeugen schreiten ein

Es war Sonntag, nachts um 1.30 Uhr, als der 33-Jährige von verschiedenen Zeugen dabei beobachtet worden war, wie er mit seinem Pkw offensichtlich betrunken zu einer Tankstelle in Moosburg fuhr. Der Mann hatte laut Polizeibericht derart starke Ausfallerscheinungen, dass er nach seinem Tankstellenbesuch – bei dem er erneut Alkohol konsumiert hatte – mehrfach seinen Pkw beim Losfahren absterben ließ. Die Zeugen schritten laut Polizei nun couragiert ein und verhinderten, dass der Moosburger vom Tankstellengelände wegfahren konnte. Sie nahmen ihm beherzt den Schlüssel ab. Anschließend informierten sie die Polizei.

Alkotest verweigert, zunächst jedenfalls

Den eingesetzten Beamten gegenüber verhielt sich der Autofahrer bei der anschließenden Kontrolle durchgehend unkooperativ und sehr aggressiv. Einen Alkoholtest verweigerte der Mann zwar zunächst, schließlich gelang es den Beamten aber doch noch, einen Atemtest durchzuführen. Das Ergebnis war ein Wert über 1,1 Promille. Daraufhin wurde die Weiterfahrt unterbunden und der Führerschein des renitenten Mannes beschlagnahmt.

Jetzt geht‘s auf die Wache...

Weil sich der Moosburger aber nicht beruhigen ließ und sich weiter uneinsichtig, beleidigend und aggressiv verhielt, musste er schließlich über die Nacht in Sicherheitsgewahrsam genommen werden. Bei der Moosburger Polizei ging die Randale dann weiter: Der Mann beschädigte das Interieur der Dienststelle, schlug mehrfach gegen die Gitterstäbe und führte „besorgniserregende Selbstgespräche“, wie es im Bericht der Polizei heißt. Da sich der 33-Jährige somit offensichtlich in einem psychischen Ausnahmezustand befand, wurde der Mann schließlich in einem Bezirkskrankenhaus untergebracht. Der Ärger, den sich der Moosburger eingehandelt hat, ist beträchtlich: Letztendlich werden ihm Trunkenheit im Straßenverkehr, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Sachbeschädigung und Beleidigung vorgeworfen. 

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