+
Mit ihrer Unterschrift besiegelten Moosburgs Bürgermeisterin Anita Meinelt und Telekom-Beauftragter Helmut Kiening eine Kooperation für den Internetausbau.

Kooperation für schnelleres Internet

Breitbandausbau in Moosburg: Rasant durchs Netz ab Herbst 2017

  • schließen

Moosburg - Auf dem Weg zu schnellerem Internet im Bereich Moosburg wurde jetzt eine wichtige Hürde genommen: Die Stadt hat eine Kooperation mit der Telekom zum Netzausbau vereinbart.

Wir schreiben das Ende des Jahres 2017: Ganz Moosburg ist mit schnellem Internet ausgestattet, Surfen, Telefonieren, Fernsehen ist eine wahre Freude. Wenn es nach der Deutschen Telekom und Bürgermeisterin Anita Meinelt geht, dann wird das zu diesem Zeitpunkt Realität sein. 

Am Mittwoch hat Meinelt zumindest schon einmal den Kooperationsvertrag mit der Telekom über die Versorgung mit schnellem Internet in den Gebieten Moosburg-West, Niederambach, Thonstetten, Oberreit, Moosburg-Ost und Degernpoint unterzeichnet. 707.000 Euro kostet es, diese Bereiche mit leistungsfähigem Internet (bis zum 50 MBit pro Sekunde) auszustatten, 242.000 Euro davon beträgt der Eigenanteil der Stadt Moosburg. 

Dafür bekommt man dann aber auch über sieben Kilometer Tiefbauarbeiten, 22,3 Kilometer Glasfaserkabel, 14 neue Multifunktionsgehäuse und 957 glückliche Haushalte, die ab Herbst 2017 mit schnellem Internet ausgestattet sein sollen, was vor allem auch für Firmen ein wichtiger Punkt ist.

Auch im Innenbereich der Stadt wird an der Geschwindigkeit gedreht

Mit der Vertragsunterzeichnung beginnen nun die Planungen und vorbereitenden Arbeiten, berichtete Helmut Kiening, Service-Beauftragter der Telekom für die Region Süd. Eine Firma für die Tiefbauarbeiten werde nun ausgesucht, Material bestellt und Baugenehmigungen eingeholt. Ziel der Aktion: Im Herbst 2017 sollen die Haushalte die Möglichkeit haben, schnelles Internet zu buchen.

Der Innenbereich der Stadt Moosburg wird ebenfalls per schnellem Internet fit für die Zukunft gemacht. Dieses Gebiet versorgt die Telekom allerdings durch den „eigenwirtschaftlichen Ausbau“, wie es heißt, wenn das Unternehmen ohne Zuschüsse des Freistaats und ohne Eigenbeteiligung der Kommune die Infrastruktur für schnelles Internet bereitstellt. Auch dort sollen bis Ende 2017 die Leitungen verlegt sein.

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Bei der Stadt schrillen die Alarmglocken
Es sieht nach einer relativ kleinen Maßnahme aus: Der Flughafen will Terminal 1 erweitern. Doch die Stadt Freising vermutet etwas Großes dahinter. „Die FMG lügt“, …
Bei der Stadt schrillen die Alarmglocken
SV Langenbach: Sportheim soll 600.000 Euro kosten - kein Lokal geplant
Im Gemeinderat Langenbach wurde jetzt über das neue Sportheim des SVL beraten. Die Vereinsspitze stellte ihr Konzept vor - und blieb dabei hartnäckig. 
SV Langenbach: Sportheim soll 600.000 Euro kosten - kein Lokal geplant
Kraftwerk Zolling wird zur Stromfeuerwehr
2022 soll der Ausstieg aus der Kernenergie vollzogen sein. Die dadurch entstehenden Defizite in der Stromversorgung müssen ausgeglichen werden und laut Bundesnetzagentur …
Kraftwerk Zolling wird zur Stromfeuerwehr
Mit dem „Segen“ des Prinzregenten
125 Jahre bewegte Kirchengeschichte in Freising: Die Pfarrei St. Peter und Paul feiert im Juli dieses wichtige Jubiläum mit einem großen Programm und einem …
Mit dem „Segen“ des Prinzregenten

Kommentare