Zwei Schauspieler der Bühne Moosburg bei Theaterproben.
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In „Zwei wie Bonnie & Clyde“ versucht das dilettantische Gaunerpärchen Manni (Thomas J. Heim; l.) und Chantal (Renée Schöfer), ein richtig großes, krummes Ding zu drehen. Wie die Geschichte ausgeht, zeigt sich ab 17. Juni.

Open-Air-Theaterstück

Bühne Moosburg plant Angriff auf die Lachmuskeln: Vorverkauf für „Zwei wie Bonnie & Clyde“ startet

Bei der Bühne Moosburg steht wieder eine Premiere an: Mit „Zwei wie Bonnie & Clyde“ wird im Juni Theater gespielt - Open Air. Der Vorverkauf startet am Samstag.

Moosburg – Nach der langen Zwangspause durch die Pandemie sehnt sich die Bühne Moosburg nach einem Auftritt vor Publikum. Ab Donnerstag, 17. Juni, ist es nun endlich wieder so weit: Auf einer Open-Air-Bühne im Amtsgerichtsgarten führt die Theatergruppe mit „Zwei wie Bonnie & Clyde – . . .denn sie wissen nicht, wo sie sind!“ ihr neues Stück auf. Den Zuschauern verspricht das Ensemble einen „Kraftakt für die Lachmuskeln“.

Darum geht’s: Manni (Thomas J. Heim) und Chantal (Renée Schöfer) alias Bonnie und Clyde träumen vom großen Geld, einer Heirat in Las Vegas, der Rente in Südamerika. Dafür muss aber erst mal eine Bank geknackt werden. Ein Kinderspiel! Zumindest, wenn die Beifahrerin auf der Flucht Straßenkarten lesen könnte und nicht ständig rechts und links verwechselt hätte. Dass sie schließlich in einem ehemaligen Schuhlager landen, ist noch das geringste Übel für die Möchtegern-Ganoven. Viel schlimmer ist, dass Chantal anstatt der Beute die Einkaufstüte einer Bankkundin mitgenommen hat. Also muss ein neuer Versuch gestartet werden. Doch die Tücke liegt im Detail – sprich in einem enormen Umweg zur Bank, einer plötzlich geballten Konkurrenz weiterer Bankräuber, blickdichten Strumpfmasken und einem leeren Tank. Dass zum Schluss zumindest für Chantal ein Happy End in Sicht ist, verdankt sie aber eher dem Zufall als ihrer Intelligenz.

„Zwei wie Bonnie und Clyde“ soll eine „Tour de Force für die Lachmuskeln“ werden – ein groteskes Abenteuer, bei dem ein Gag den nächsten jagt und die Lage für das dilettantische Gaunerpärchen immer verzwickter und verrückter wird. Das Stück von Tom Müller und Sabine Misiorny ist nach „Der Vorname“ bereits die zweite Produktion, in der Thomas J. Heim Regie führt.

Kartenvorverkauf startet am Samstag, 29. Mai 2021

Wer neugierig geworden ist, muss sich noch bis zur Premiere am Donnerstag, 17. Juni, um 19.30 Uhr gedulden. Weitere Aufführungen sind für den 18. und 19. Juni geplant. Da die Vorstellungen unter den aktuell geltenden Auflagen im Amtsgerichtsgarten stattfinden, ist alles vom Wetter abhängig. Als Ausweichtermine dienen der 1., 2. und 3. Juli – zu gleichen Zeiten. Karten gibt es ab heute, Samstag, bei Schreibwaren Bengl oder unter www.get-your-ticket.de. Da die Platzzahl begrenzt ist, empfiehlt es sich, schnell zu sein.
mj

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