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Corona-Folgen: Jungheinrich stoppt Produktion in Moosburger Stammwerk

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Von: Armin Forster

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Unruhige Zeiten: Jungheinrich schickt im Moosburger Stammwerk rund 1000 Beschäftigte in Kurzarbeit.
Unruhige Zeiten: Jungheinrich schickt im Moosburger Stammwerk rund 1000 Beschäftigte in Kurzarbeit. © Forster

Nun trifft es auch Jungheinrich: Wegen den Auswirkungen der Corona-Krise pausiert der Stapler-Konzern die Produktion in seinem Moosburger Stammwerk.

Moosburg – Jungheinrich will ab morgen, Freitag, die Produktion in seinem Moosburger Stammwerk temporär herunterfahren. Grund seien Lieferengpässe in der Materialversorgung durch die Corona-Krise. „Ziel ist es, die Produktion nach Ostern wieder aufzunehmen. Bis dahin sollen die Lagerbestände wieder aufgefüllt sein“, heißt es in einer Pressemeldung vom Donnerstag. Die Mitarbeiter seien in dieser Zeit in Kurzarbeit.

Alle anderen Jungheinrich-Werke (auch Moosburg-Degernpoint) sowie der Bereich After-Sales seien von der Unterbrechung nicht betroffen. „Jungheinrich unterstützt seine Kunden etwa in der Lebensmittelproduktion und -verarbeitung, im Lebensmittelhandel, der Medizinversorgung sowie der Transport- und Lagerlogistik, die in der aktuell schwierigen Situation eine herausragende Bedeutung besitzen, weiterhin bestmöglich“, betont der Konzern.

Rund 1000 Jungheinrich-Beschäftigte in Kurzarbeit

Mit den rund 1000 Mitarbeitern des Stammwerks habe man eine pragmatische Kurzarbeitsregelung getroffen. Auch während der Produktionspause bleibe das Werk in Moosburg geöffnet, um die Warenannahme sicherzustellen.

Dass sich die Verantwortlichen im Unternehmen bereits seit einigen Tagen mit dem Thema Kurzarbeit beschäftigen, war schon vergangene Woche im Rahmen der Bilanzpressekonferenz bestätigt worden. Dabei kamen auch weitere Pläne für das Werk in Moosburg-Degernpoint zur Sprache.

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