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Jedes Haus und jede Wohnung mit eigener PV-Anlage: Das geplante „CS-Sonnenhäuser-Wohnquartier“ soll laut den Projektverantwortlichen in den Bereichen Strom, Wärme und Mobilität „einzigartig zukunftsweisend“ sein.

In der Moosburger Neustadt

„CS Sonnenhäuser Wohnquartier“: Das ist der Stand des Neubaugebiets

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Bei seiner Vorstellung 2017 sorgte das „CS-Sonnenhäuser-Wohnquartier“ in Moosburg für viel Aufsehen. Wir wollten wissen: Wie steht es nun um das Projekt?

Moosburg – Bei seiner Vorstellung im Sommer 2017 hat das neue „CS-Sonnenhäuser-Wohnquartier“ im Norden der Moosburger Neustadt für viel positives Aufsehen im Stadtrat gesorgt. Das revolutionäre Konzept der auf Nachhaltigkeit getrimmten Neubausiedlung stieß auch in der Bevölkerung auf breites Interesse. Schließlich ist die Nachfrage nach Wohnraum derart groß, dass die Stadt ihre Bauparzellen nur noch per Los- und Bieterverfahren vergibt.

Da es sich beim „CS-Sonnenhäuser-Wohnquartier“ um ein privates Projekt handelt und es zuletzt ruhiger um das Vorhaben geworden war, hat sich das FT bei Till Klewitz nach dem aktuellen Stand erkundet. Er kümmert sich gemeinsam mit Robert Schmid-Hamburger – beide sind Immobilienfachwirte – um den Vertrieb der geplanten zwei Mehrfamilien-, drei Doppel- und 16 Reihenhäuser mit insgesamt 34 Wohneinheiten. „Das Genehmigungsverfahren ist abgeschlossen, die ersten Beurkundungen sind bereits erfolgt“, sagt Klewitz. Man habe bereits 20 Prozent der Einheiten verkauft und insgesamt 40 Prozent fest reserviert. Währenddessen seien die Erschließungsarbeiten für die gut einen Hektar große Fläche fertiggestellt worden. Klewitz: „Der erste Bauabschnitt (BA) beginnt im Juni, dann folgen die weiteren.“ BA I solle bis Mitte 2020 abgeschlossen sein, BA II bis Ende 2020 und BA III schließlich bis Anfang 2021.

Eigenes Carsharing-Fahrzeug nur für die Bewohner

Der Makler spricht bei dem Bauvorhaben von „einer in der Form nahezu einzigartigen Siedlung in der Region“. Das gesamte Quartier werde CO2-neutral, absolut umweltschonend und zukunftsweisend. „Jedes Haus und auch jede einzelne Wohnung verfügt dann über eine eigene Photovoltaikanlage und einen eigenen Stromspeicher.“ Wer beispielsweise länger im Urlaub weile, dessen zu viel produzierter Strom werde mit 12,2 Cent Vergütung pro Kilowattstunde ins Netz der Stadtwerke München eingespeist. „Dazu gibt es Nahwärme aus Solarthermie und einem Biomasse-Heizkraftwerk“, erklärt der 36-Jährige. „So wird Strom, Wärme und Mobilität sinnvoll verknüpft.“

Denn auch das in der ersten Stadtratssitzung angekündigte Carsharing-Fahrzeug, das ausschließlich den Bewohnern der neuen Siedlung zur Verfügung stehen soll, sei weiterhin fest eingeplant. „Das gemeinsame Auto ist im Kaufpreis inbegriffen und kann dann gegen eine geringe Gebühr genutzt werden.“ Es handle sich dabei konsequenterweise um ein E-Fahrzeug – welches genau, stehe noch nicht fest, sagt Klewitz. „Es wird zeitnah zum Erstbezug ein tagesaktuelles Modell ausgesucht.“

Weitere Infos für Interessenten des CS-Sonnenhäuser-Wohnquartiers gibt es auf der Homepage des Vermarkters.

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