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Rentner und Erfinder Erwin Hagn (75) aus Moosburg präsentiert in der ProSieben-Show „Das Ding des Jahres“ seinen Aussperr- & Einbruchsschutz.

Rentner Erwin Hagn in ProSieben-Show

„Das Ding des Jahres“: Model Lena Gercke beschert Moosburger (75) Schreckmoment

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Rentner Erwin Hagn (75) aus Moosburg schafft es in die ProSieben-Show „Das Ding des Jahres“ - und bekommt beim Test mit Model Lena Gercke Angst um seine Erfindung.

Moosburg – Mit seiner Krückenstütze kam er im November bei RTL groß raus. Nun hat es der 75-jährige Tüftler Erwin Hagn aus Moosburg erneut ins Fernsehen geschafft: Bei „Das Ding des Jahres“ auf ProSieben bewarb er sich mit seiner zweiten Erfindung, dem „Aussperr- & Einbruchsschutz“, um die Siegprämie von 100.000 Euro. Wie die Show zur besten Sendezeit für ihn ausgegangen ist, erzählt er uns im Interview.

Freisinger Tagblatt: Glückwunsch Herr Hagn, Sie konnten schon wieder eine Erfindung im TV präsentieren. Sind Sie inzwischen Profi?

Erwin Hagn: Ich habe auf jeden Fall von der Erfahrung aus früheren Aufnahmen profitiert. Für „Das Ding des Jahres“ hatten sich ja ursprünglich rund 700 Personen beworben. Beim Casting in einem Münchner Hotel waren es dann immerhin noch 200 bis 300 Erfinder. Und auch in einigen internen Auswahlrunden muss ich die Produzenten überzeugt haben.

Nachdem Sie in die Show, die von Stefan Raab produziert wird, eingeladen worden sind: Wie haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet?

Ich hab’ die Teilnehmer aus der vergangenen Sendungsstaffel recherchiert. Von denen konnte ich einiges erfahren, somit war es kein komplettes Neuland mehr für mich. Vor allem hat mich interessiert, wie viele Artikel nach der Ausstrahlung im Fernsehen verkauft werden und wie viel ich auf Lager haben muss. Denn mein Sohn hat mir im Vorfeld gesagt: „Wenn die Zuschauer heutzutage vor dem Fernseher etwas Interessantes sehen, wollen sie es sofort mit ein paar Klicks auf dem Handy bestellen können.“ Deshalb habe ich entsprechende Vorbereitungen getroffen und zum Beispiel dafür gesorgt, dass mein Produkt bei Amazon verfügbar ist.

„Aussperr- & Einbruchsschutz“

Und dann ging es im Januar zur Aufzeichnung nach Köln.

Genau. Ich bin extra einen Tag früher angereist, um in Ruhe anzukommen. Das hab’ ich schon in meinem früheren Job bei wichtigen Terminen so gemacht. Im Studio wurde ich vom Team extrem freundlich empfangen. Da habe ich dann auch meinen Gegner für die Show getroffen – einen Mitbewerber, der auch einen Aussperrschutz entwickelt hat und im Vorfeld schon immer sehr viele Fragen an mich hatte.

Die Produkte werden in der Show von vier Promis getestet: Model Lena Gercke, Moderator Joko Winterscheidt, Rewe-Einkaufschef Hans-Jürgen Moog und Amorelie-Gründerin Lea-Sophie Cramer. Wie hat sich Ihre Erfindung im direkten Vergleich geschlagen?

Im Studio waren zwei Türen aufgebaut. Lena Gercke hat erst das Produkt meines Mitbewerbers getestet – und dabei die Tür so heftig zugeschlagen, dass sie kaputt gegangen ist. Da dachte ich mir: Oh Gott, wenn sie das bei mir auch macht, hoffentlich geht das gut! Ich hab’ ja selbst schon viele Tests durchgeführt, aber ich wusste nicht, wie gewissenhaft das Produktionsteam im Vorfeld meinen Aussperrschutz festgeklebt hatte. Bei mir passierte dann das Gleiche mit der Tür – aber der Aussperrschutz hielt. Das direkte Duell hab’ ich mit großem Abstand gewonnen, und am Ende hat mich das Publikum zum zweiten Tagessieger gewählt.

Video: Erwin Hagn zeigt seinen Aussperrschutz bei „Das Ding des Jahres“ auf ProSieben

Und Sie haben das Finale um die 100.000 Euro haarscharf verpasst. Enttäuscht?

Nein. Als ich danach meine Frau angerufen habe, meinte ich zu ihr: „Ausgepfiffen haben Sie mich nicht.“ (lacht) Es war eine super Sendung. Und ich konnte wieder wertvolle Erfahrung sammeln. Am Ende hat ein breites Publikum meine Erfindung gesehen – und ich freue mich jetzt auf viele Bestellungen.

Sendezeit von ProSieben-Show „Das Ding des Jahres“ und Kontakt zum Erfinder

Die TV-Show „Das Ding des Jahres“ läuft immer dienstags, 20.15 Uhr, auf ProSieben. Infos zu den Erfindungen von Erwin Hagn finden sich auf seiner Homepage und in unserem Portrait über den Moosburger Tüftler.

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