Sorgen sich um die Zukunft: die schwerkranke Regina Stöckl mit ihrem Mann Werner und den drei Kindern.
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Sorgen sich um die Zukunft: die schwerkranke Regina Stöckl mit ihrem Mann Werner und den drei Kindern.

Spendenaufruf

Dreifache Mutter (53) schwer erkrankt: Moosburger Familie benötigt dringend Hilfe

  • Armin Forster
    vonArmin Forster
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Eigentlich schien Regina Stöckl über den Berg, doch nun ist der Krebs bei der Moosburger Mutter brutal zurückgekehrt. Auch das Geld der Familie wird knapp.

Moosburg – Es ist noch gar nicht so lange her, da trug sich ein wahres Wunder zu. Denn obwohl die Ärzte im Jahr 2015 bei Regina Stöckl Unterleibskrebs diagnostiziert hatten und die dreifache Mutter aus Moosburg als unheilbar krank erachteten, führten eine Operation und qualvolle Chemotherapien doch zum Erfolg: Der Krebs schien besiegt, Regina Stöckl und ihre Lieben konnten eine unglaublich schwere und belastende Zeit hinter sich lassen.

Doch die Freude war der Familie nicht lange gegönnt, Anfang dieses Jahres machte eine erneute Hiobsbotschaft alle Hoffnungen der heute 53-Jährigen zunichte: Der Krebs hat sich zurückgefressen, die zerstörerischen Zellen haben die Lunge und das Rippenfell befallen. Die Symptome und Nebenwirkungen der neuen Chemotherapie machten sich diesmal noch drastischer bemerkbar: Regina Stöckl fällt das Atmen extrem schwer und die Medikamente haben ihr unter anderem starke Wasserablagerungen in Armen und Beinen beschert.

Emotionale Briefe vom Vater und den Kindern

Hinzu kommen die psychischen Belastungen, die nicht nur die Mutter mitnehmen, sondern auch ihren Ehemann und die Kinder schwer treffen. In Briefen haben sie alle versucht, ihre gewaltigen Sorgen und Ängste in Worte zu fassen. Die 14-jährige Tochter Laura etwa schreibt in Gedanken an ihre Mutter: „Wie lange lebt sie noch? Wie kann ich ihr helfen? Was sollen wir machen?“ Voller Wehmut erzählt das Mädchen von den vielen spaßigen Momenten, die die Familie gemeinsam schon genießen durfte. „Ich würde gerne noch viele tolle Sachen mit ihr erleben“, schließt sie ihren Brief, umrahmt von bunten Herzen.

Werner Stöckl, der Familienvater, beschreibt die erste Krebsdiagnose seiner geliebten Frau 2015 „als größten Schock meines Lebens“. Alles was er sich wünsche, sei, „noch viele schöne Jahre mit unseren Kindern und Enkelkindern verbringen zu können“. Sohn Leon (17) schildert in seinem handgeschriebenen Brief, wie ihn die Situation seiner Mutter selbst psychisch so schwer erkranken ließ, dass er seither immer wieder auf Therapien angewiesen ist. Nach seiner zwischenzeitlichen Genesung, in der er eine Ausbildung beginnen konnte, habe die zweite Krebs-Diagnose dazu geführt, „dass ich von 80 Prozent Gesund-sein auf zehn Prozent gefallen bin“.

Finanzielle Sorgen, psychische Probleme

Die Existenzängste begründen sich inzwischen nicht mehr allein durch die lebensbedrohliche Lage von Mutter Regina. Die vielen finanziellen Belastungen rund um die Krebstherapie haben dazu geführt, dass es den Stöckls auch finanziell immer schlechter geht. Die Mauerner Familienkrebshilfe Sonnenherz, die auf das Schicksal der Moosburger aufmerksam wurde und ihnen nun zur Seite steht, beschreibt die Lage so: „Aufgrund der Krebserkrankung ist es der Patientin nicht mehr möglich, arbeiten zu gehen, weshalb die Familie dringend auf Unterstützung angewiesen ist.“ Mutter Regina müsse immer wieder zu Ärzten, „welche sie nur mit dem Auto erreichen kann. Das Auto benötigt allerdings mehrere Reparaturen.“

Auch im Wohnhaus der Familie würden unüberwindbare Belastungen anstehen: „Aufgrund der Erkrankung und des erschwerten Atmens von Regina muss die Familie das Schlafzimmer vom zweiten in den ersten Stock verlegen.“ Da die Möbel aber so alt seien, würden diese den Umzug nach unten nicht überstehen – es würden also neue Möbel benötigt. Des Weiteren wünschten sich die Stöckls, „endlich mal wieder einen Ausflug machen zu können und die Zeit mit ihrer Mama und Ehefrau so richtig zu genießen“. Und schließlich fehle es auch noch am Geld für neue Winterkleidung der Kinder.

Regina Stöckl verleiht der Einsatz der Familienkrebshilfe einen gewaltigen Hoffnungsschimmer. Sie sagt: „Man kann dem lieben Gott danken, dass es solche Menschen gibt, wie Ihr es seid.“

Spendenaufruf für die betroffene Familie aus Moosburg

Die Initiative sammelt nun Geld, „um der Familie Stöckl finanziell unter die Arme greifen zu können“. Die Kontodaten lauten:

Familienkrebshilfe Sonnenherz gUG, IBAN: DE82 7002 2200 0020 267984; BIC: FDDODEMMXXX; Fidorbank München; Verwendungszweck: „Helft Regina“. Für eine Spendenbescheinigung sollte des Weiteren im Verwendungszweck die vollständige Adresse angegeben werden. Weiter Informationen zur Familienkrebshilfe findet man unter www.fkh-sonnenherz.de.

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