50 Stundenkilometer waren erlaubt

Fahranfänger (19) rast mit 106 Sachen durch Moosburg

Moosburg - Seinen Führerschein besitzt er noch nicht allzu lange - und muss ihn bereits wieder abgeben: Ein 19-Jähriger ist innerorts mit 106 km/h in eine Geschwindigkeitskontrolle gerauscht. Jetzt erwarten ihn harte Konsequenzen.

Der 19-Jährige aus dem Landkreis Freising war am Donnerstagmorgen gegen 1.35 Uhr auf der Staatsstraße 2350 (Ex-B11) unterwegs, als sein Mazda im Stadtgebiet auf Höhe der Isarbrücke vom Lasermessgerät der Moosburger Polizei erfasst wurde. Die Beamten staunten nicht schlecht: 106 Stundenkilometer zeigte das Display an. 

Die erlaubte Geschwindigkeit betrug an der entsprechenden Stelle allerdings nur 50 Stundenkilometer - eine Überschreitung also um mehr als 100 Prozent. Für diesen Fall, so schreibt die Polizei in ihrem Bericht, sei laut Gesetzgeber eine Verdoppelung des „normalen“ Bußgeldsatzes vorgesehen. Den jungen Mann erwarte nun eine Geldbuße von 560 Euro, zwei Punkte im Flensburger Fahreignungsregister und zwei Monate Fahrverbot. 

Sollte sich der Führerscheinneuling noch in der zweijährigen Probezeit befinden, werde es laut PI-Chef Christian Bidinger wohl richtig teuer für den 19-Jährigen: "Dann muss er möglicherweise auch noch zur Nachschulung antreten."

Rubriklistenbild: © Montage: afo/dpa

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Münchens Prinzessin trägt ein Kleid „made in Moosburg“
Moosburg - Hochzeitskleider sind ihr Metier. Und seit 1999 stattet sie auch Prinzenpaare aus. Doch heuer darf Gabi Urban aus Moosburg besonders stolz sein: Die Münchner …
Münchens Prinzessin trägt ein Kleid „made in Moosburg“
„Entwarnung“: Kein Kahlschlag am Mittlere-Isar-Kanal
Moosburg - Bürger aus Aich und Pfrombach sowie Naturfreunde waren in Sorge: Wird am Mittlere Isar-Kanal bald alles abgeholzt? Nach einem Ortstermin herrscht nun …
„Entwarnung“: Kein Kahlschlag am Mittlere-Isar-Kanal
Helferkreise üben harsche Kritik an Asylpolitik der CSU 
Landkreis - Die Anweisung des Innenministeriums, Flüchtlingen aus bestimmten Ländern keine Arbeitserlaubnisse mehr zu erteilen, schlägt hohe Wellen. Rund ein Dutzend …
Helferkreise üben harsche Kritik an Asylpolitik der CSU 
Offener Brief der Helferkreise: „Wir schämen uns für unsere Regierung“
Freising - Die Helferkreise aus dem Landkreis Freising haben genug gesehen. Dass Asylbewerbern mit geringer Bleibeperspektive die Arbeitserlaubnis entzogen wird und sie …
Offener Brief der Helferkreise: „Wir schämen uns für unsere Regierung“

Kommentare