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Förderstätte Moosburg sucht ehrenamtliche Helfer für Menschen mit Behinderung

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Fahrt mit dem Tandem: eine Möglichkeit für Ehrenamtliche, sich zu engagieren.
Fahrt mit dem Tandem: eine Möglichkeit für Ehrenamtliche, sich zu engagieren. © Lebenshilfe

In der Förderstätte Moosburg werden 24 Menschen mit hohem Assistenzbedarf betreut. Aktuell sucht die Einrichtung Ehrenamtliche, die Menschen mit einer Behinderung helfen wollen.

Moosburg – Die Förderstätte Moosburg der Lebenshilfe Freising sucht aktuell Ehrenamtliche, die die derzeit 24 Menschen mit hohem und besonderem Assistenzbedarf unterstützen würden. Ziel ist es, dass die Menschen dort wieder mehr eigene Entscheidungen treffen und selbstbestimmt kommunizieren können. Mögliche Betätigungsfelder sind etwa Spaziergänge, E-Bike-Ausfahrten mit dem Doppel-E-Bike, Bewegungsangebote wie Nordic Walking, Tanzen oder das Schwungtuch. „Eine Unterstützung für uns sind generell immer Menschen, die etwas geben, aber auch etwas annehmen können“, sagt Rafael Wachs, Leiter der Förderstätte.

Wachs könne sich gut vorstellen, dass sich Ehrenamtliche für eine zeitlich begrenzte Projektarbeit entscheiden. Jedem „Einsatz“ – sei das nun Kuchen backen, Arbeiten im Garten, Unterstützung bei Ausflügen oder Musikmachen in jeglicher Form – ist jedoch immer ein Hospitationstag mit Kennenlernphase vorgeschaltet, um sich gegenseitig zu beschnuppern. Mögliche Einsatzzeiten sind montags bis donnerstags von 9.30 bis 11 Uhr und 14 bis 15 Uhr. Freitags bietet sich nur der Vormittag an.

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Engagierte Personen, die helfen wollen und neue, interessante Arbeitsfelder kennenlernen möchten, sind eingeladen, sich direkt mit Rafael Wachs unter Tel. (0 87 61) 72 62 30 oder per Mail an rafael.wachs@lebenshilfe-fs.de in Verbindung zu setzen.

Die Lebenshilfe Freising, die am 26. Juni 1968 ins Leben gerufen worden ist, begleitet aktuell über 1200 Menschen mit Behinderungen im Landkreis. Über 700 haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter setzen sich in der Frühförderung, in Krippen und Kindergärten, in Hort und Schule sowie in Wohn- und Arbeitsstätten für eine Gesellschaft ein, „in der Menschen mit und ohne Behinderung miteinander, gleichberechtigt und selbstbestimmt leben können“, heißt es seitens der Lebenshilfe.

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