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Jetzt rollt er wieder ungehindert, der Verkehr auf der A 92 zwischen Moosburg-Süd und Erding. Erst ab Februar 2019 wird im Landkreis Freising weiter saniert – zwischen den Anschlussstellen Erding und Freising-Ost. Weil der neue Asphalt noch nicht auf seine Griffigkeit getestet wurde, warnen Schilder vor Schleuderfahrten.

Generalsanierung A 92

Freie Fahrt auf frischer Fahrbahn

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München-Pendler sind ohnehin Stau-geplagt. Die Generalsanierung der A 92 kostet da noch zusätzlich Nerven. Doch vorerst können die Autofahrer auf der Hauptroute zwischen Niederbayern und Landeshauptstadt aufatmen. Der erste Abschnitt ist abgeschlossen, die Baustelle zwischen den Anschlussstellen Moosburg-Süd und Erding ist abgebaut. Freie Fahrt auf sechs frisch asphaltierten Kilometern.

Landkreis München-Pendler sind ohnehin Stau-geplagt. Die Generalsanierung der A 92 kostet da noch zusätzlich Nerven. Doch vorerst können die Autofahrer auf der Hauptroute zwischen Niederbayern und Landeshauptstadt aufatmen. Der erste Abschnitt ist abgeschlossen, die Baustelle zwischen den Anschlussstellen Moosburg-Süd und Erding ist abgebaut. Freie Fahrt auf sechs frisch asphaltierten Kilometern.

Und auch im kommenden Jahr bleiben die Kreise Erding und Freising verschont von dem Mega-Projekt, bei dem die holprige Betonfahrbahn zwischen Flughafen und Dingolfing Etappe für Etappe ersetzt wird. Denn im Frühling 2018 geht es erst mal in Richtung Norden weiter. Der Baubeginn ist nach den Faschingsferien geplant, voraussichtlich Ende Februar, erläutert Christoph Freiding, zuständiger Projektleiter bei der Autobahndirektion Südbayern, auf Nachfrage. Bis Oktober/November werden die sieben Kilometer bis zur Isarbrücke Richtung Landshut saniert – in beiden Fahrtrichtungen. Erst ab Februar 2019 wandert die Mega-Baustelle mit monatelangen einseitigen Sperrungen wieder zurück nach Oberbayern. Dann steht der Abschnitt zwischen Erding und Freising-Ost auf dem Bauzeitenplan.

Die Sanierung des ersten Teilstücks war laut Projektleiter Freiding eine Punktlandung. Die Freigabe der Strecke Ende vergangener Woche habe genau dem Zeitplan entsprochen. Auch die Kosten seien eingehalten worden. Etwa 19,5 Millionen Euro habe der Abschnitt gekostet. Davon seien alleine 1,5 Millionen Euro auf die Verkehrssicherung mit Gelbmarkierungen, Baken und provisorischen Schutzwänden entfallen. Insgesamt wird für die Sanierung mit 400 Millionen Euro gerechnet. „Uns kam entgegen, dass der Untergrund nicht so schlecht war wie gedacht“, berichtet Freiding. Die vorhandene Frostschutzschicht sei in Ordnung gewesen, sodass lediglich 20 Zentimeter ersetzt werden mussten. Dafür sei der Betonbruch der geschredderten Fahrbahnplatten verwendet worden. So hätten Transporte minimiert werden können. Am Ende wurden die Fahrbahnen laut Freiding einen Meter breiter, vor allem auf den Pannenstreifen. Auf den nun zwölf Meter breiten Asphaltpisten können vorläufig vierspurige Verkehrsführungen bei künftigen Bauarbeiten komfortabler abgewickelt werde. „Das war der leichteste Abschnitt“, sagt Freiding, „wir hatten keine Anschlussstellen und keine schwierigen Bauwerke“. Lediglich sechs Wilddurchlässe seien saniert worden. 2018 wird das anders. Die besondere Herausforderung werden dann die Anschlussstellen Moosburg-Süd bei Langenpreising und -Nord sein. Für jeweils zwei Wochen sollen sie pro Richtung für die Arbeiten gesperrt werden.

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