In den Vereinsfarben präsentiert sich das neue Sanitär- und Umkleidegebäude des TSV Moosburg.
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In den Vereinsfarben präsentiert sich das neue Sanitär- und Umkleidegebäude des TSV Moosburg.
Gestalterische Besonderheiten erklärte Willi Hobmeier (2. v. l.) CSU-Stadtrat Erwin Weber (l.) sowie Erdings BLSV-Ehrenkreisvorsitzenden Adi Maier und BFV-Spielleiter Florian Neubert (v. r.).
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Gestalterische Besonderheiten erklärte Willi Hobmeier (2. v. l.) CSU-Stadtrat Erwin Weber (l.) sowie Erdings BLSV-Ehrenkreisvorsitzenden Adi Maier und BFV-Spielleiter Florian Neubert (v. r.).
Unzählige Stunden im Einsatz waren Klaus Höckmaier, Thomas Beisl, Willi Hobmeier (v. r.) und Sepp Meier (l.) beim Bau des Umkleidegebäudes. TSV-Vorsitzender Michael Amberger (2. v. l.) bedankte sich mit Geschenken.
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Unzählige Stunden im Einsatz waren Klaus Höckmaier, Thomas Beisl, Willi Hobmeier (v. r.) und Sepp Meier (l.) beim Bau des Umkleidegebäudes. TSV-Vorsitzender Michael Amberger (2. v. l.) bedankte sich mit Geschenken.

Kellerdasein beendet

Funktionell und gelungen: TSV Moosburg weiht neues Gebäude ein

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Das Kellerdasein ist für den TSV Moosburg seit Sonntag, 3. Juni, Geschichte. Rechtzeitig zum letzten Spieltag der Saison 2017/18 ging’s nicht mehr zum Umziehen in die muffligen Kabinen nach unten, sondern ebenerdig in das neue Sanitär- und Umkleidegebäude. Und der Kreisligist zeigte sich doppelt gastfreundlich: Er überließ beim 0:1 dem FC Langengeisling die Punkte.

Moosburg – „Es ist ein wahres Schmuckkästchen geworden“, lobte Moosburgs Bürgermeisterin Anita Meinelt den „gestalterisch sehr gelungenen“ Anbau, der dem TSV mit seinen Spielern, Trainern, aber auch den Gastvereinen mit Schiedsrichtern neue Möglichkeiten eröffnet. Meinelt erinnerte an die erste Zusammenkunft mit Vertretern des BLSV und dem damaligen Vorstand im Oktober 2013. Nachdem die Kabinen, die bislang unter dem Vereinsheim untergebracht waren, vom Hochwasser im Jahr 2013 stark in Mitleidenschaft gezogen worden sind, musste man handeln. Sanieren an Ort und Stelle wäre Geld im Schlamm versenken gleichgekommen.

Angegangen wurde das Vorhaben mit dem BLSV, wobei Erdings damaliger Kreisvorsitzender und Bauexperte Adi Maier die Vereinsverantwortlichen beriet, damit das Sanitär- und Umkleidegebäude auch seitens des Landessportverbands höchstmöglich bezuschusst wurde.

Von dessen Zusage machte auch die Stadt Moosburg ihre finanzielle Förderung abhängig, freilich immer unter der Voraussetzung, dass sich auch die Mitglieder tatkräftig einbringen. Und diesbezüglich braucht sich der TSV nicht zu verstecken: Laut Vorsitzendem Michael Amberger haben 85 Mitglieder in der knapp zweieinhalbjährigen Bauzeit mehr als 3500 Stunden geleistet, wobei er besonders Sepp Meier, Willi Hobmeier, Klaus Hochmeier und seinen Vize Thomas Beisl hervorhob: „Ohne euch vier würde das Bauwerk heute nicht stehen“, lobte er und zeigte sich insgesamt stolz darauf, Vorstand „von so einem tollen Verein sein zu dürfen“.

Fassade in den Vereinsfarben

Das 6,75 Meter hohe Sanitär- und Umkleidegebäude, das sich zwischen dem bestehenden Vereinsheim und dem Mehrzweckgebäude einfügt, besteht aus Erd- und Obergeschoß und hat – selbstverständlich – keinen Keller. Bei einer Grundfläche von 222 Quadratmetern habe es einen Rauminhalt von 1490 Kubikmetern und werde mit Erdgas beheizt, erläuterte Architekt Heinrich Stritzelberger das Bauwerk.

Im Erdgeschoß – die Fassade ist in den Vereinsfarben gehalten – sind vier Umkleidekabinen, zwei Duschräume, ein Sanitär- sowie der Sanitätsraum und ein barrierefrei zugängliches WC untergebracht. Im Obergeschoß findet man zwei Umkleiden, einen Duschraum, zwei Schiedsrichterkabinen mit Duschen, ein Damen-WC, einen Platzwarte-Raum und ein Büro. Das Prachtstück hat eine Fußbodenheizung, ein ausgeklügeltes Be- und Entlüftungssystem und verfügt somit über temperierte Räume.

Weniger ist mehr, lautete das Motto bei der zweckmäßigen, aber gelungenen Gestaltung des Gebäudes, das nach der Weihe durch Pater Gabriel nunmehr seit Sonntag seinem Zweck entsprechend genutzt werden kann.

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