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Die SPD Moosburg steht hinter ihrem Bürgermeisterkandidaten: (von links) Nigar Tiryaki, Ruth Müller, Gunnar Marcus, Klaus Lüchau, Lena Zehetbauer und Gerhard Beubl.

Aufstellungsversammlung der Sozialdemokraten

Gunnar Marcus ist „ein Glücksfall für die Moosburger SPD“

Mit vielen Vorschusslorbeeren hat die SPD Moosburg ihren Bürgermeisterkandidaten Gunnar Marcus nominiert. Bei der Aufstellungsversammlung war eine Aufbruchstimmung bei den Moosburger Genossen deutlich spürbar.

Moosburg – Den 45-jährigen Marcus hatten die Sozialdemokraten kürzlich bereits vorgestellt. Nun mussten die Mitglieder noch entscheiden, was, wie erwartet, keine hohe Hürde war. Die 18 Stimmen teilten sich auf in 16 Ja, eine Enthaltung sowie eine ungültige Stimme. Matthias Kern, der Vorsitzende des Ortsvereins, adelte Marcus „als das einzige Angebot für ein soziales Moosburg bei den Bürgermeisterkandidaten“.

„Gunnar Marcus ist ein Glücksfall für die Moosburger SPD“, sagte der Fraktionsvorsitzende Gerhard Beubl, der zuletzt schon viele Anzeichen für neuen Aufschwung spürte. Er betonte, dass der Familienvater sich gut auskenne bei Schulen und der Kinderbetreuung in der Stadt. Beubl bekam eine positive Resonanz und sieht eine gute Chance, an die glorreiche Geschichte der Moosburger genossen anzuknüpfen. Mit Sepp Erber (1956 bis 1965), Oskar Hertel (1965 bis 1978) und Toni Neumaier (1984 bis 2002) stellte die SPD 40 Jahre lang den Ersten Bürgermeister der Stadt.

Nachdem Anita Meinelt (CSU) nun nicht mehr antritt, sieht die SPD die Chance, das Rathaus zurückzuerobern, wie schon bei der Vorstellung vor wenigen Tagen deutlich wurde. Auf dem Weg dorthin hat Gunnar Marcus vielen Moosburgern die Hand für den Dialog gereicht. Der Kandidat wird demnächst die Geschäftsleute in der Innenstadt anschreiben, um deren Wünsche und Visionen für das künftige Zentrum der Stadt zu hören. Aber auch Jungwähler und Senioren werden angeschrieben.

Der Bürgermeisterkandidat kündigte an, dass die SPD im Wahlkampf zu Kulturveranstaltungen einladen möchte – und danach sollen alle locker ins Gespräch kommen.

Viel Lob gab es auch von den Ehrengästen: Herbert Bengler, der stellvertretende Vorsitzende des SPD-Kreisverbands, war voll des Lobes: „Moosburg hat einen Bürgermeisterkandidaten mitten im Leben. Ein Kandidat voller Ideen und Elan. Eben ein Sozialdemokrat.“ Die niederbayerische Landtagsabgeordnete Ruth Müller lobte den Bewerber für das höchste Amt der Dreirosenstadt als einen Mann, „der Handwerk und Mundwerk beherrscht“. Als gelernter Brauer in Weihenstephan wisse er, wie wichtig Ausbildung und Handwerk seien.

Nico Bauer

Lesen Sie auch: Georg Hadersdorfer wurde von Moosburgs CSU als Bürgermeister-Kandidat für die Kommunalwahl 2020 bestätigt.

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