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„Heuer sind wir richtig wild“

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Von: Andreas Beschorner

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Der Durst ist groß, die Vorfreude auch bei den Festwirten, bei den Brauereivertretern, bei den Vertretern der Moosburger Geschäftswelt und bei der Verwaltung mit Bürgermeisterin Anita Meinelt an der Spitze: Am Freitag startet das Moosburger Frühlingsfest (bis zum 2. Mai). © Andreas Beschorner

Bürgermeisterin Anita Meinelt hatte einen heißen Tipp für die Bürger: „Jeden Tag hingehen!“ Denn vor und im Festzelt ist beim Moosburger Frühlingsfest jede Menge geboten. Gestern war Bierprobe.

Moosburg – Am Freitag geht’s los! Das 51. Moosburger Frühlingsfest startet, sechs Tage lang werden auf dem Viehmarktplatz das Festzelt der Familie Krämmer und die Fahrgeschäfte das Bild prägen – und, so hoffte Bürgermeisterin Anita Meinelt gestern bei der internen Bierprobe, die Massen anlocken. Meinelt rührte kräftig die Werbetrommel für das Fest: Die Sache mit dem Bierbauch, wandte sie sich an die Männerwelt, stimme ja gar nicht. Orangensaft, Wein oder Sekt hätten viel mehr Kalorien. Wenn man trinke, bekomme man halt Hunger – und der Schweinsbraten sei es dann, der zu dem führt, was gemeinhin „Bierbauch“ genannt werde. Weil das Bier also so gesund sei, war die ultimative Aufforderung der Rathauschefin deutlich: „Jeden Tag hingehen!“

Weitere Argumente für den Besuch seien die Tatsache, dass das Festzelt täglich zwischen dem 27. April und 2. Mai ab zehn Uhr geöffnet habe, dass der Preis für die Maß Bier bei unverändert 6,70 Euro liege, und dass das Bier – das Stiftungsbräu aus Erding genauso wie die Urweiße – von besonderer Güte und Qualität sei. Josef Westermeier, Geschäftsführer beim Erdinger Weißbräu, versicherte, es sei „eine Ehre, dabei sein zu dürfen“. Und weil das Stiftungsbräu so gut sei, habe man auch nichts verändert: fünf Prozent Alkohol, 11,5 Prozent Stammwürze.

Westermeier betonte, ein Festwirt mit Erfahrung sei „unbezahlbar“. In Moosburg sind das Michaela und Christian Krämmer, die seit 2012 in mit ihrem Festzelt in der Dreirosenstadt präsent sind. Michaela Krämmer betonte eindringlich, man werde wieder sein Bestes geben. Und: „Wir sind nicht ausgepowert.“

Voller Power steckt auch das Musikprogramm, das an diesen sechs Tagen im Festzelt geboten wird: Am Eröffnungstag sorgen die Waidigel aus dem Ostallgäu für Stimmung. Dass diese Blasmusiker am Ende gerne auch mal AC/DC spielen, entlockte Meinelt einen Ruf des Entzückens. „Da muss ich hin.“ Am Samstag, 28. April, treten dann Topsis auf, die heuer ihr 50-jähriges Bühnenjubiläum feiern, am Sonntag, 29. April, sind vormittags die Bayernmusikanten zu hören, ab 18 Uhr die Hoglbuacher Sansdengler. Am Montag, 30. April, spielen die Wolfegger auf, am Dienstag, 1. Mai, stehen ab elf Uhr Dolce Bavaria auf der Bühne, ab 18 Uhr spielt Grenzland-Express zünftig auf. Am letzten Tag, Mittwoch, 2. Mai, kann man Bavaria Blue Blech hören.

Doch nicht nur im Zelt ist jede Menge los. In der Gersten- und Hopfenhalle ist gleichzeitig eine Kunstausstellung zu sehen, Schießbuden, Glückshafen, Fischbraterei & Co. werden auf dem Viehmarktplatz aufgebaut. Und die Fahrgeschäfte? Tornado, Swing Time, King und Dschungel-Bungee sind zu Gast, wie Meinelt sagte. Kommentar der Bürgermeisterin: „Heuer sind wir richtig wild.“

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