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Weil der „Plan“ beim Moosburger Silvester rundherum von Sicherheitskräften abgesperrt wird und Gäste nach Böller kontrolliert werden, sollte einer unbekümmerten Feier ins neue Jahr nichts entgegenstehen.

Party auf dem „Plan“

Ideale Bedingungen für Sicherheitskräfte: Polizei lobt Moosburger Silvester

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Moosburg - Der Anschlag von Berlin verunsichert Menschen, die eine Großveranstaltung besuchen wollen. Vor der Moosburger Silvesterfeier, zu der 2000 Menschen erwartet werden, verweist die Polizei auf ein professionelles Sicherheitskonzept und lobt den Veranstalter.

Die schlimmen Bilder vom Weihnachtsmarkt am Berliner Breitscheidplatz haben sich eingebrannt. Manch einer fragt sich nun, mit welchem Gefühl der Sicherheit man in diesen Tagen auf hiesige Großveranstaltungen gehen kann. In Moosburg richten sich dabei viele Augen auf die Silvesterparty, zu der rund 2000 Besucher auf dem „Plan“ erwartet werden. Das FT sprach deshalb mit Hans-Jürgen Hintermeier, dem stellvertretenden Inspektionsleiter der Moosburger Polizei.

Hintermeier, der seinen Dienst im September in der Dreirosenstadt angetreten hat, beschäftigt sich bereits seit Jahren intensiv mit der polizeilichen Sicherung von Großveranstaltungen. Im Fall der Silvesterfeier auf dem „Plan“ sieht er günstige Voraussetzungen für die Arbeit der Sicherheitskräfte: „Wir haben dort einen abgesperrten Bereich. Die zeitliche Staffelung des Einlasses wird von Anfang an so gehalten, dass man Kontrollen durchführen kann.“ 

Umfangreichere Kontrollen

Aufgrund der Vielzahl von Besuchern und dem Risiko, das von Feuerwerkskörpern ausgehe, werde bei diesem Event ohnehin eine umfangreichere Kontrolle der Gäste gewährleistet, als etwa bei Christkindlmärkten. Für den Gesetzeshüter ist die Absicherung einer solchen Veranstaltung ein „zweischneidiges Schwert“, wie er sagt: „Die Maßnahmen sollen ja auch nicht überzogen wirken.“

Hans-Jürgen Hintermeier ist stellvertretender Leiter der Moosburger Polizeiinspektion.

Deshalb werde das Sicherheitskonzept, das in den kommenden Tagen vom Veranstalter zur Prüfung beim Ordnungsamt der Stadt Moosburg und der Polizei zur Prüfung vorgelegt werden muss, „an die allgemeine Lage angepasst“ – und gegebenenfalls von den zuständigen Behörden überarbeitet. Der Vize-Chef der Inspektion dazu: „Wir haben eine allgemeine Sicherheitslage, in der europaweit mit Anschlägen gerechnet werden muss. Ziele sind aber in erster Linie Metropolen, da von ihnen eine starke Symbolkraft ausgeht.“ Im ländlichen Bereich sehe die Lageeinschätzung anders aus.

Lob für die Veranstalter

Für die Arbeit des Veranstalters Klangfeld hat der Polizeihauptkommissar ohnehin nur lobende Worte übrig: „Bei der Silvesterparty im letzten Jahr lief es ja sehr ruhig und geordnet ab, wir haben es hier mit einem professionellen Veranstalter zu tun.“ Auch anhand von dessen Großereignissen wie dem Utopia Island Festival erkenne man laut Hintermeier „eine gewisse Qualität und Ernsthaftigkeit“. Er könne mit Sicherheit sagen: „Dort herrscht auch das nötige Verantwortungsbewusstsein.“

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